Wer am Donnerstag am Neubau des Kronacher Feuerwehrzentrums in der Rodacher Straße vorbei kam, konnte den spektakulärsten Abschnitt der Baumaßnahme mitverfolgen.

Per Autokran wurde der Beton-Rohbau des Feuerwehr-Übungsturmes aufgestellt. Zwei jeweils rund 50 Tonnen schwere Wandscheiben schwebten vom Tieflader auf das Baugrundstück und wurden dort durch die Mitarbeiter der Firma Angermüller aus Untersiemau millimetergenau in die Aussparung der Fundamente eingepasst.

Anschließend wurden die Aussparungen mit Beton vergossen und die oberen Querbänder eingesetzt. Die vier Beton-Fertigteile bilden das Grundgerüst des zukünftigen Übungsturms. Im Innenraum wird hier in den nächsten Monaten eine Metalltreppe mit mehreren Zwischenebenen und einer oberen Plattform eingebaut werden.

Der Turm, der vom Büro Kplan aus Abendsberg konzipiert wurde, dient dann beispielsweise für Übungen mit tragbaren und fahrbaren Leitern oder Ausbildung in Absturzsicherung. Er wird sicher das Wahrzeichen des neuen Feuerwehrzentrums von Stadt und Landkreis Kronach werden.