Bei Sonnenschein am Kirchweihsonntag konnten die elf Zechpaare mit den beiden Kellnern ein traditionelles und zugleich modernes Kirchweihfest feiern. Sie bereicherten mit ihrer Tradition einmal mehr den Festkalender in Windheim und bereiteten zahlreichen Gästen ein vergnügliches Wochenende.
Die seit Monaten laufenden Vorbereitungen der Zechburschen und Zechmädel haben sich gelohnt. Wie alle Jahre, gestaltete die Zechjugend den morgendlichen Sonntagsfestgottesdienst, den Pfarrer Cyriac Chittukalam beeindruckend zelebrierte, mit.
Pfarrer Cyriac sprach davon, dass die Kirche bei jedem Gläubigen mit dem Verlassen des Gottesdienstes nicht ende, sondern erst richtig losgehe, und rief damit zu einem christlichen Leben auf. Am Nachmittag baten die Zecher die zahlreich erschienen Gäste aus nah und fern zum Plantanz und freuten sich mit den befreundeten Zechgemeinschaften bei den drei Kirchweihtänzen im Saale Schirmer über den Erhalt der Tradition.
Genau dieses stellte auch Bürgermeister Löffler in den Vordergrund, der ihnen dafür dankte und sich gerne in den Plan bitten ließ, um mit den Zecherinnen zu tanzen. Mit den Schlachtschüsselessen am Donnerstag und dem Antanzen am Freitag sowie dem Planschmücken hatte das 403. Festwochenende begonnen. Am Kirchweihmontag zogen dann die Kinder des St.-Nikolaus-Kindergartens Windheim in den Plan und zeigten, was sie schon in jungen Jahren tänzerisch erlernt haben. "In den kleinen Trachten sehen die Kinder immer so zauberhaft aus", stellte eine Oma stolz fest - mit Recht. tk