"Wir kommen daher aus dem Morgenland, wir kommen geführt von Gottes Hand." So oder so ähnlich wurden viele Landkreisbürger am vergangenen Wochenende und am Dreikönigstag beim Öffnen ihrer Haustüre von königlichen Gestalten begrüßt.

In Kronach zogen auch in diesem Jahr über 150 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene durch die Straßen der Pfarrei Kronach mit Höfles und Ziegelerden und brachten als Sternsinger in rund 4000 Haushalte den Segen für das neue Jahr. In 50 Sternsingergruppen gingen sie am 4., 5. und 6. Januar von Tür zu Tür.

22 075 Euro gesammelt

Neben dem Segenspruch "Christus mansionem benedicat - Christus segne dieses Haus", welchen sie an die Haustüren schrieben, wurde um eine Spende für Not leidende Kinder gebeten.
Auf diese Weise konnte zusammen mit den Filialgemeinden Höfles und Ziegelerden eine stolze Summe von 22 075,96 Euro (davon Höfles 3254,19 Euro und Ziegelerden 1280,41 Euro) für das Kindermissionswerk "Die Sternsinger" gesammelt werden.

Am Gottesdienst beteiligt

Auch in Friesen machten sich 26 Kinder und Jugendliche aus Friesen und Roßlach in sechs Gruppen auf den Weg, um die Botschaft von der Geburt Jesu in alle Häuser in Friesen und Roßlach zu bringen. Als Messdiener beteiligten sich die kleinen und großen "Könige"auch aktiv am Gottesdienst mit Pfarrer Erwin Lohneisen. Abschließend segnete der Geistliche das Dreikönigswasser sowie Salz, Kreide und den Weihrauch.
Die Sternsinger der Pfarrei St. Pankratius Steinberg sammelten einen Betrag in Höhe von 3040 Euro für Flüchtlingskinder in Malawi.

22 Kinder in fünf Gruppen waren für die Kirche "Sankt Josef" in den Gemeindeteilen von Weißenbrunn unterwegs, um den Segen über die Haustüren anzubringen und für die Aktion der Sternsinger zu sammeln. Dabei kam der Betrag von fast 3200 Euro zustande. Erstmals sechs Gruppen machten sich in Stockheim auf den Weg. Die gesammelten Gelder kommen in diesem Jahr besonders den Kindern und Jugendlichen zugute, die als Flüchtlinge unterwegs sind. So passt das Leitwort der Aktion, "Segen bringen, Segen sein". Die Sternsinger tragen den Segen in die Wohnungen des Dorfes und bringen mit den Sammelgeldern den Flüchtlingskindern eine Chance zum Überleben.

Seit 1968 wird diese Aktion auch in Küps unterstützt. Die Mädchen und Buben verkündeten auch heuer als Sternsinger der Pfarrei Sankt Elisabeth den Segen in Küps und den Ortsteilen Oberlangenstadt, Nagel, Hummenberg, Au, Hain, Weides Tiefenklein ,Tüschnitz und Burkersdorf. Pater Maximilian war vom Ergebnis von 4840 Euro überrascht und erfreut.

Die Sternsinger aus dem Rennsteigdekanat - Ludwigsstadt, Steinbach am Wald, Windheim, Hirschfeld und Buchbach - waren schon bei der Aussendungsfeier in Kulmbach dabei, um von Erzbischof Ludwig Schick "gesendet" zu werden. ww, wf, sb, red