"Ich habe damals eine neue sportliche Herausforderung gesucht", blickt der 50-Jährige auf seine Beweggründe zurück, sich verstärkt dem Laufen zu widmen. Und die stellte sich zum Ende der Altliga-Saison mit dem Berlin-Marathon 2003 auch sehr schnell ein. Ohne eine spezielle Vorbereitung schaffte er die 42,195 Kilometer lange Strecke in 3:26 Stunden.
13 Marathons hat er mittlerweile absolviert, den letzten im Oktober 2011 in Frankfurt. Zehnmal unterbot er die 3-Stunden-Marke.
Seine erste Spitzenzeit lief er 2005 in Köln, als er in 2:52:47 Stunden unter 2100 Startern Platz 8 der Seniorenklasse M40 belegte. Seine Bestzeit lief er zwei Jahre später erneut in Berlin. Mit der Zeit von 2:48:24 Stunden gehörte er immerhin zu den "Top 50" der deutschen Senioren-Bestenliste (Rang 44).
Die folgenden Jahre brachten weitere Höhepunkte für den 50-Jährigen. Einer davon ist der "Swissalpin", mit 78,5 Kilometern Länge der schwierigste Berg-Ultramarathon der Welt. Knapp achteinhalb Stunden war er im Sommer 2008 in den Schweizer Alpen bei Davos unterwegs. Auf diese Herausforderung hatte er sich unter anderem mit zwei Marathons vorbereitet, die er jeweils unter drei Stunden schaffte.
Serie im FT
Welchen sportlichen Herausforderungen sich Wolfgang Skliwa in den vergangenen Jahren noch gestellt hat und welche Wettkämpfe er in diesem Jahr auserkoren hat, lesen Sie in der Freitag-Ausgabe des Fränkischen Tags Kronach. Im Rahmen einer Serie über Ausdauersportler wurden zuvor schon Harald Popig, Josef Reier, Ulrich Queck und Lea Süß vorgestellt. Als einer der nächsten ist dann der Triathlet Thomas Geiger an der Reihe.