Eine Woche später als bei der Konkurrenz rollt ab diesem Samstag auch für die Landesliga-Mannschaft des SV Reitsch das runde Leder wieder.
Nachdem das erste Spiel (in Erlangen) auf November verschoben wurde, steigt nun gleich zum Auftakt ein echter Kracher an der Arno-Kestel-Sportanlage. Schließlich ist mit dem SV Frensdorf ein unbequemer Gegner und dazu ein Dauerrivale um die oberfränkische Krone in Bayerns zweithöchster Spielklasse zu Gast in Reitsch. Anstoß ist wie gewohnt um 16 Uhr. Ihr erstes Saisonspiel konnten die Frensdorferinnen gewinnen; sie kommen daher mit breiter Brust nach Reitsch.
Doch auch die Gastgeberinnen sind bis in die Haarspitzen motiviert. Schließlich liegt eine intensive Vorbereitungsphase hinter der Mannschaft um den neuen Trainer Thomas Richter.
Drei Übungseinheiten pro Woche plus mindestens ein Spiel am Wochenende haben neben Physis auch Konzentration und Spielverständnis immens gefordert und diese somit auf ein höheres Level gehoben. Zwischen 14 und 22 Spielerinnen nahmen mit großer Bereitschaft regelmäßig am Training teil und haben die gestellten Aufgaben zur Freude des Trainers umgesetzt.
So lautet das erklärte Saisonziel, mindestens wieder den dritten Platz wie im Vorjahr zu erreichen. Die Mannschaft hat sich für die Umsetzung dieses Plans kaum verändert. Schließlich hat keine Spielerin den Verein verlassen. Aus der Jugendabteilung sind indes wieder junge Kräfte nachgerückt, die von und mit den arrivierten Spielerinnen lernen und sich - wie die Vorbereitungsspiele gezeigt haben - bereits bestens in den Kader integriert haben.
Gelingt der Schritt von den U17-Juniorinnen in die Landesliga-Mannschaft nicht gleich, dann sammeln die Nachwuchstalente Spielpraxis in der Bezirksliga. Dort spielt die zweite Mannschaft nach dem Aufstieg in der vergangenen Saison. Auch sie gibt ihr Heimspieldebüt der neuen Serie am Samstag. Anstoß gegen den VfB Einberg ist um 14 Uhr.