Kevin, Daniel und Marcel spüren schon nach wenigen Minuten, wie ihnen Schweiß auf die Stirn tritt. Und das im Wasser - ein völlig neues Gefühl. Zu den animierenden Klängen von Cool and the Gangs "Fresh" quält sich das Trio gemeinsam mit 21 weiteren "Leidensgenossen" beim Aqua-Jogging in der Kronacher Schwimmhalle. Diese für Fußballer so ungewöhnliche Trainingseinheit dauert exakt eine Dreiviertelstunde. 45 Minuten, die es in sich haben.

Der Spaßfaktor beim Aqua-Jogging ist ziemlich hoch, vorausgesetzt, man schert sich nicht darum, wie man dabei aussieht und gibt richtig Gas. Und das hätten die Friesener Fußballer "absolut getan" - wie Marika Siebelt lobend anerkennt. "Nach der Stunde fühlte ich mich ausgepowert und trotzdem gut. Und Muskelkater hatte ich am nächsten Tag auch nicht", sagt Kapitän Lars Meyer. Er und seine Mitspieler erleben derzeit eine "etwas andere Vorbereitung", wie Torjäger Aleksander Hurec es bezeichnet.


Alternative zum Training in der Sonne



Während sich andere im türkischen Belek auf das Restprogramm einstimmen, müssen sich die meisten Fußballer hierzulande mit ungemütlichen Wetter- und Platzbedingungen während der schweißtreibenden Vorbereitungsphase auseinandersetzen. Aber nicht abfinden!

Denn auch "vor Ort" muss der Spaß keinesfalls auf der Strecke bleiben, wie die ungewöhnlichen Aktivitäten des Bezirksoberligisten zeigen. Für das SVF-Trainerduo gehört das Aqua-Jogging ebenso zum umfangreichen Programm, wie ein 18 Kilometer langer Langlauf durch den verschneiten Thüringer Wald.

Wie sich die Friesener sonst noch auf die restlichen Spiele in der Bezirksoberliga vorbereiten, ist dem Bericht in der Samstags-Ausgabe im Fränkischen Tag zu entnehmen.