Da die Frankenwälder bei der Bayerischen Meisterschaft ihren Titel nicht verteidigen konnten, waren sie eigentlich nicht für die "Deutsche" qualifiziert. Doch dann erreichte Mannschaftsführer Reiner Kürschner die Nachricht, dass der sächsische Vertreter Magdeburg auf eine Teilnahme verzichten werde. Der FC Nordhalben als Vizemeister des Vorjahres erhielt als Erster die Chance zur Teilnahme und nahm dieses Angebot trotz einiger Probleme an.
Zu den Schwierigkeiten gehörte, dass Günter Fuhrmann nicht zur Verfügung stand und seit einigen Wochen keine Trainingseinheiten mehr absolviert worden waren. Dass sich die Teilnahme dennoch lohnte, zeigte sich mit dem Vizetitel durch das Erfolgs-Trio Reiner Kürschner, Rolf Eberhardt und Friedel Tomaschko.

Die erste Herrenmannschaft des FC Nordhalben, die in der abgelaufenen Saison Vizemeister der Landesliga Nord wurde und in die Bayernliga hätte aufsteigen können, wird es dagegen ab sofort in dieser Form nicht mehr geben. Bei einer vereinsinternen Sitzung wurde der Wunsch der Mannen um Spielertrainer Kürschner, den tschechischen Spieler Jan Gomola (MTSV Eschershausen) zu verpflichten, vor allem von der Fußballabteilung abgelehnt. Dies wäre nach Auffassung Kürschners aber notwendig gewesen, um den Abgang von Ingo Haumer zu kompensieren. Nach der Abstimmung sah sich Kürschner nicht in der Lage, ein der Landesliga entsprechendes Team aufbieten zu können. So erklärte er, dass die vom Spielbetrieb der Landesliga zurückgezogen werde.
Der FC Nordhalben wird deshalb in der nächsten Saison nur noch eine Herren-Tischtennis-Mannschaft aufbieten, und zwar in der 1. Kreisliga, wo bisher die "Zweite" vertreten war.