"Dem Dunkel entwachsen, dem Lichte zum Spiele - Der Wald als Ursprung des thüringisch-fränkischen Glases", so lautet die Sonderausstellung im Flakonglasmuseum. Gezeigt wird das Wirken von Holzfällern, Köhlern und Pottaschesiedern, ohne deren Einsatz die Entwicklung und Herstellung des sogenannten Waldglases nicht denkbar gewesen wäre.

Dokumentiert wird zudem, wie wertvoll die natürliche Ressource Holz für die Glasherstellung in der Rennsteig-Region waren und dass dadurch auch Arbeitsplätze geschaffen wurden. Es entstanden die Berufe der Holzknechte, Glasmacher oder Porzellanarbeiter.

Noch bis Oktober können sich die Besucher der Sonderausstellung von gläsernen Kostbarkeiten, unter anderem aus den Kunstsammlungen der Veste Coburg, aus Lauscha, dem Duftmuseum in Farina-Haus in Köln oder dem Museum in Ahorn, verzaubern lassen, die einst fürstlicher Prachtentfaltung dienten.