Die Kunstbewegung "Landart" soll die Betrachter anregen, die Natur ihrer Heimat mit offenen Augen wahrzunehmen und zu genießen. Naturkunst ist gewissermaßen die Kunst der Jäger und Sammler. Diese Art Kunst entstehen zu lassen haben sich die Schüler der Klasse 4b der Grundschule Ludwigsstadt auf dem Grundstück ihrer Schule vorgenommen.

Doch gehen Naturkunstwerke nicht so leicht von der Hand. Man muss zunächst die passenden Materialien sammeln, sie sortieren und nicht zuletzt auch noch den richtigen Ort für das Kunstwerke aufspüren.

Die Kinder befassten sich mit diesem Thema und gestalteten auf dem Schulgelände Schneckenformen aus Kiefernzapfen und Löwenzahnblüten, eine gelbe Schlange auf einem moosbewachsenen Stein, einen Lavastrom aus Löwenzahnblüten, der einen Stein durchzog und auch ein riesiges gelbes Herz.

Konservierung mit der
Kamera

Eine Art Setzkasten mit vielen verschiedenen Materialien der Natur entstand ebenso wie ein Haus mit einem Grasweg. Andere gaben den Bäumen Gesichter, indem sie mit weichem Ton verschiedene Zapfen, Steine, Blätter und andere Materialien anklebten. Jedes Kind arrangierte Blüten und anderes auf seiner Hand und alle zusammen bildeten mit den Händen eine riesige bunte Blume. Diese vergänglichen Kunstwerke wurden durch Fotografien für die Nachwelt erhalten.

Alle Schüler der Grundschule "Am Grünen Band" in Ludwigsstadt konnten sich auf dem Schulgelände auf die Suche nach den farbenfrohen Kunstwerken machen. Die Klasse 4b bei diesem Projekt, das auch ein Beitrag zur "Umweltschule in Europa 2015" ist, viel Spaß.