Auf Grund einer Kostenschätzung war bei der Ratssitzung am 24. März der Antragstellung zur Förderung im Rahmen des Konjunkturpaketes II zugestimmt worden. Inzwischen liegt der Bewilligungsbescheid über 446000 Euro Fördermittel vor. Handelte es sich damals um geschätzte Kosten von rund 495000 Euro, so konnten nun die Diplom-Ingenieure (FH) Anton Spindler und André Völk vom Architekturbüro Spindler, Kronach, die konkrete Kostenermittlung und das Konzept der energetischen Sanierung, vorstellen.

Eigenanteil verdoppelt sich fast

Dabei sei man nun auf Gesamtkosten von rund 544000 Euro gekommen. Hauptursache dieser Kostenmehrung seien weitere Leistungen, die bei der Detailplanung mit aufgenommen wurden, die auf Wunsch der Verwaltung und des Bürgermeisters im Zuge der Sanierung mit erledigt werden sollten. Damit erhöhe sich der Eigenanteil der Gemeinde von zunächst geplanten rund 49000 Euro auf nunmehr rund 97000 Euro.

Kritik und Begründung

Diese Kostenmehrung stieß bei Friedrich Thaler (CSU) auf Kritik. Nachdem in der vergangenen Sitzung erst über Mehrkosten von rund 180000 Euro für verschiedene andere Maßnahmen beschlossen wurde, lägen nun wieder Mehrkosten auf dem Tisch. Architekt Spindler begründete die Mehrkosten mit der Aufnahme weiterer Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen im Rathaus und dem Mehrzweckhaus, die so in der ursprünglichen Kostenvariante nicht vorgesehen waren. Damals habe man nur drei Tage für die erste Kostenschätzung wegen der Antragsfrist für Fördermittel zur Verfügung gehabt, was zu wenig Zeit war um alle Belange genauestens zu untersuchen.
Nach längerer Diskussion beschloss das Gremium mit 14:1 Stimmen die vorgelegte Planung mit Kostenberechnung von rund 544000 Euro.

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