Vor dem Feuerwehrgerätehaus erfolgte die Übergabe und Segnung des neuen Mehrzweckfahrzeuges.

Bürgermeister Hans-Peter Laschka ging auf den Brandschutz ein. Dazu gehöre es auch, die erforderlichen Gerätschaften bereitzustellen. Sehr dankbar sei man dafür, dass man diese Aufgabe nur dank des freiwilligen und ehrenamtlichen Feuerwehrdienstes erfüllen und gewährleisten könne. Der Marktgemeinderat habe vor diesem Hintergrund einstimmig für die Finanzierung des 73 000 Euro teuren Fahrzeuges einen Zuschuss über 44 000 Euro gewährt. Hinzukommen ein Zuschuss des Freistaates in Höhe von 16 300 Euro sowie 2600 Euro aus dem Verkauf des alten Fahrzeuges.

Ein großes Lob zollte der Bürgermeister dem Feuerwehrverein Mitwitz, der sich an der Finanzierung mit 12 000 Euro beteiligte. Diesen Betrag übergab der Vorsitzende des Vereins, Ulli Pöhlmann, an den Kommandanten Matthias Weber, der zuvor auch schon den Schlüssel für das Fahrzeug aus der Hand des Bürgermeisters in Empfang nehmen konnte.

127 000 Euro vom Verein

Nicht unerwähnt ließ der Bürgermeister, dass der Feuerwehrverein in den vergangenen Jahrzehnten bisher nicht weniger als 127 000 Euro aus der Vereinskasse für die Ausrüstung der aktiven Wehr geleistet hat - für Ausgaben, die eigentlich von der Marktgemeinde Mitwitz hätten übernommen werden müssen.

In einem kurzen Rückblick ging Kommandant und Kreisbrandmeister Matthias Weber auf die Notwendigkeit eines neuen Mehrzweckfahrzeuges ein. Das erste Mehrzweckfahrzeug erhielt man 1986 und wurde durch das zweite 1994 abgelöst, das bis Mitte dieses Jahres im Einsatz war. Das neue Fahrzeug, so der Kommandant, biete Platz für sechs Personen und für den Transport von Geräten. Er versäumte es nicht, an dieser Stelle dem Bürgermeister, dem Marktgemeinderat, dem Freistaat und nicht zuletzt dem Feuerwehrverein für die Finanzierung zu danken.

Glückwünsche zum neuen Mehrzweckfahrzeug gab es auch im Namen der Kreisbrandinspektion durch Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger. Nun habe die Mitwitzer Wehr ein Fahrzeug erhalten, so der Kreisbrandrat, das weiterhin dazu beiträgt, für eine optimale Hilfeleistung gerüstet zu sein. Dass so viele Abordnungen von befreundeten Wehren und dem Roten Kreuz zu dieser Übergabe gekommen sind, bezeichnete der Kreisbrandrat abschließend als ein gutes Zeichen der Verbundenheit zwischen den Hilfsorganisationen.