Viele gemeinsame Proben der 42 Musiker waren Voraussetzung, um so ein Highlight zu setzen. Sie sorgten an zwei Tagen mit frischer, fetziger und stimmungsvoller Blasmusik für beste musikalische Stimmung.

Die Besucher in der vollbesetzten Turnhalle am Samstag waren einer Meinung: Es war ein einmaliges Musikerlebnis mit hervorragenden Musiker. Sie lobten das ausgezeichnete Zusammenspiel, einen wunderbaren Klangkörper und ein sehr gutes Programm.

Auch die lustigen Einlagen von Johann (Eugen Glöckl) aus Teuschnitz und der Kett (Heidi See) aus Wickendorf waren ein Volltreffer. Im "Teuschetzer" Dialekt wiesen sie auf die bisherigen Ungereimtheiten zwischen Teuschnitz und Wickendorf hin. Diese seien aber jetzt behoben durch das Gemeinschaftskonzert. Die Musik verbindet eben.

"Etwas ganz Besonderes"

Durch das Programm führte Stephanus Neubauer. In einem Grußwort meinte Bürgermeisterin Gabriele Weber: "Dieses Gemeinschaftskonzert ist was besonderes. Wir in Teuschnitz haben großes Glück, zwei so hervorragende Musikkapellen zu haben, die auch außerhalb des Kreises einen ausgezeichneten Ruf genießen."

Der erste Block wurde eröffnet unter Leitung von Bernd Jungkunz mit konzertanter Blasmusik. Folgende Stücke wurden vorgetragen: Ouvertüre (Marinarella), Marsch (Florentiner Marsch), bekannte russische Melodien, Konzertmarsch (Abel Tasman) und ein Medley mit Melodien aus beliebten Urlaubsländern.

Im zweiten Block, die Leitung hatte Markus Hofmann, wurde böhmisch-mährische Blasmusik vom Feinsten geboten: Egerländer Musikantenmarsch, Braumeister-Polka, "Rauschende Birken" (Walzer) mit Gesang von Roland See und Kathrin Konrad, Jubiläumsfest-Polka, "Ein halbes Jahrhundert" (Polka) und "Wir Musikanten" (Böhmische Polka).

Im letzten Teil führte Florian Beetz den Taktstock und startete mit "Fanfare fort the common man". Bei "Just a gigolo" trat besonders Frank Greser als Solist mit seinem Saxophon in Erscheinung. "Wir spielen in der selben Band", arrangiert von Florian Beetz, wurde ebenfalls begeisternd aufgenommen.

Von mehreren Sängerinnen und Sängern beider Kapellen a capella vorgetragen , war "The longest time" ein Ohrenschmaus. Die letzten Stücke waren "Let me entertain you" von Robbie Williams und die Ballade "Music".

Das begeisterte Publikum spendete minutenlag stehend Beifall. . Eine Zugabe gab es natürlich auch. Die beiden Vorsitzenden Martin Kaschub (Teuschnitz) und Heinz Heinlein (Wickendorf) bedankten sich bei den drei Dirigenten, die dieses außergewöhnliche Konzerterlebnis ermöglicht haben.