Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein (FW) zeigte sich bei der offiziellen Eröffnung sicher, dass die Bayern-Ausstellung nirgends so gut aufgehoben wäre wie auf der großartigen Festungsanlage, die sich selbst im internationalen Vergleich nicht zu verstecken brauche.
Die Ausstellung sei ein weiterer wichtiger Schritt der Festung hin zu einem Tourismus- und Kulturzentrum mit überregionaler Strahlkraft.
"Wir freuen uns besonders, dass große Teile dieser beeindruckenden Ausstellung dauerhaft in Kronach bleiben werden und somit das Haus der Bayerischen Geschichte einen wertvollen Beitrag zur nachhaltigen musealen Entwicklung unserer Festung leistet", so Beiergrößlein.

Herr der Festung


Kunstminister Wolfgang Heubisch (FDP) beschrieb die Bayern-Ausstellung als neues Format, mit dem das Haus der Bayerischen Geschichte seinen Fokus auf die Region legt. Festungen seien charakteristisch für Franken, weil sie an die zahlreichen Reichs- und Territorialherrschaften erinnerten. Ihr kultureller Reichtum präge Franken bis heute. Viele anerkennende Worte fand er für die Stadt Kronach, die seit dem Jahr 1888 selbst Herr der Festung sei und seitdem die nicht immer leichte Fürsorge für dieses herausragende Denkmal übernehme. "Die Ausstellung ist auch ein Zeichen unserer Anerkennung für dieses Engagement", betonte er.
Laut Richard Loibl, Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte, ist das größte Exponat die Festung selbst. "Die Besucher können Geschichte am Originalschauplatz erleben", versicherte er. Besonders bedankte er sich bei Projektleiter Michael Nadler, der seine erste Ausstellung federführend kuratiert.

Modernes Konzept


Neben hochwertigen Exponaten, wie den Vermessungsinstrumenten für den Festungsbau und der großen Kanone mit Kronacher Stadtwappen, begeistert die Ausstellung durch ihre moderne Architektur und zahleiche Aktivstationen.