Der beliebte Jubilar ist in Frauendorf/Siebenbürgen als Sohn der Eheleute Johann und Anna Schoger zur Welt gekommen, Bereits in jungen Jahren meldete er sich freiwillig zum Militär. Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde er auf die Insel Kreta abkommandiert. Kurz vor Kriegsende, auf dem Rückmarsch durch den Balkan, wurde er bei Montenegro verwundet und in ein Lazarett in Steyr/Österreich eingeliefert.
Am Ende des Zweiten Weltkrieges kam er nach amerikanischer Gefangenschaft nach Kulmbach und erreichte nach einem Fußmarsch Großvichtach. Dort wurde er von einem Bauern aufgenommen, wo er seinen Unterhalt verdient hat.
Michael Schoger war noch vier Jahre in der Landwirtschaft tätig, bevor er zwei Jahre bei der Firma Langendorf beschäftigt war und dann bis zu seinem Ruhestand bei der Firma Murrmann, der heutigen Firma Götz, arbeitete. Für sein Engagement bei den örtlichen Vereinen wird Michael Schoger heute noch sehr geschätzt. red