Einstimmig haben die Ortsverbandsmitglieder der CSU Weißenbrunn im Gasthof "Zur Mühle" in Hummendorf die 16-köpfige Bewerberliste für die Kommunalwahl am 16. März abgesegnet. Angeführt wird die Liste von dem Bürgermeisterkandidaten Michael Bohl. Zu den Kandidaten gehören Angestellte, Selbstständige, Handwerker und Akademiker, die aus allen Ortsteilen Weißenbrunns stammen. "Wir wollen den Bürgern einen stimmigen Wahlvorschlag für die Gemeinderatswahlen machen - ich bin mir sicher, das ist uns mit dieser Liste gelungen", so der CSU-Ortsvorsitzende Friedrich Thaler in der Nominierungsversammlung.
Mit Klaus Ruppert (Platz 3), Ralf Ossmann (Platz 4), Heinz Schubert (Platz 6) sowie dem Vorsitzenden Friedrich Thaler (Platz 7) gehen vier erfahrenen Köpfe für die CSU Weißenbrunn ins Rennen um einen Sitz im Ratsgremium.


Darüber hinaus finden sich auf der Liste aber auch junge Nachwuchskräfte wie der 22-jährige Philipp Schwarz aus Gössersdorf (Platz 8), der 24-jährige Benny Grampp aus Wildenberg (Platz 10) oder der 28 Jahre alte Johannes Gampert aus Weißenbrunn (Platz 9). "Sie bringen neue Ideen und neue Impulse mit, die wir gerade in der Kommunalpolitik brauchen", so Thaler. "Dazu gehört aber auch ein starker Listenführer, den wir in Michael Bohl gefunden haben."

Der 37-jährige Michael Bohl, der für die CSU Weißenbrunn als Bürgermeisterkandidat ins Rennen geht, ist auf lokalpolitischer Ebene kein unbeschriebenes Blatt. Der Schreinermeister gehörte vor mehr als zehn Jahren schon einmal dem Gemeinderat an. "Ich will anpacken und Verantwortung übernehmen. Hier bin ich schließlich zuhause", begründet Michael Bohl sein Engagement, der auf Vereinsebene unter anderem beim TSV Weißenbrunn, der Kerwagesellschaft oder auch den Schwimmbadfreunden Weißenbrunn aktiv ist.

"Ich bin ein waschechter Weißenbrunner - ich bin hier aufgewachsen. Weißenbrunn ist mein Zuhause. Und deshalb will ich mich auch engagieren", begründet er seine Kandidatur für das Bürgermeisteramt. Er sehe sich aber nicht als Alleinkämpfer: "Nur wenn wir alle an einem Strang ziehen und es schaffen, die Bürgerschaft für unsere Ideen und Ziele zu begeistern, haben wir eine Chance." So schwebt ihm beispielsweise ein offenes Büro vor, in dem jeder, von jung bis alt, "ganz einfach seine Ideen für unsere Heimat vorstellen kann." Gemeinsam gelte es, diese Ideen zu sammeln, sie zu diskutieren und zu schauen, "ob und wie wir sie umsetzen können".
Bohl hat konkrete Ziele vor Augen, die er im Falle seiner Wahl zusammen mit dem neuen Gemeinderat verwirklichen möchte. Angefangen von der kostengünstigen Ertüchtigung der in die Jahre gekommenen Straßen über die Neugestaltung des alten Brauereigeländes in Weißenbrunn oder des Dorfplatzes in Hummendorf bis hin zur Stärkung des Schulstandorts Weißenbrunn. red