Die Beschäftigten der Frankenwaldklinik erhalten mehr Geld. Das ist das Ergebnis der Tarifverhandlungen. Für ein Durchschnittsgehalt von 2500 Euro beträgt die verhandelte Tarifsteigerung 7,47 Prozent. Das teilte die Gewerkschaft Verdi mit.
Im April 2012 gibt es für alle Beschäftigten (mit Ausnahme der Krankenpflegeschüler) eine Einmalzahlung in Höhe von 650 Euro. Die Pflegekräfte der Intensivstation, der Anästhesie und der OP-Abteilung erhalten ab Juli 2012 eine monatliche Abteilungszulage von 50 Euro. Bereitschaftsdienstleistende mit mindestens 150 Stunden Bereitschaft in den Nachtstunden (im Verlauf eines Jahres) erhalten einen Tag Zusatzurlaub. Die fixe Ergebnisbeteiligung beträgt 40 Prozent, die variable 30 Prozent aus den bisherigen Bezugsgrößen. Das ist derzeit 90 Prozent eines Monatsgehaltes. Ein Teil der fixen Ergebnisbeteiligung wird mit jeweils 30 Euro monatlich als planbare Größe vergütet (rückwirkend ab Januar 2012).
Ab April 2012 erhalten alle Beschäftigten (mit Ausnahme der Krankenpflegeschüler) eine Gehaltserhöhung von 2,50 Prozent. Ab Oktober 2012 gibt es für alle Mitarbeiter (Ausnahme: Mitarbeiter in VG 1) eine monatliche Sockelerhöhung von 25 Euro. Ab April 2013 steigen die Tabellenlöhne nochmals für alle (mit Ausnahme der Krankenpflegeschüler) um 1,50 Prozent. Eine weitere Sockelerhöhung über 30 Euro monatlich gibt es dann ab September 2013 für alle Beschäftigten - mit Ausnahme der Krankenpflegeschüler. Die linearen Lohnerhöhungen werden nicht auf die Ausgleichszulage angerechnet. Alle Lohnsteigerungen wirken sich unmittelbar positiv auf die Höhe der Zuschläge aus.
Am Rande der Tarifverhandlungen wurde vereinbart, dass eine Fremdvergabe der Küche nicht stattfindet, das heißt, die Küche soll wie bisher im Haus verbleiben. Statt dessen soll die Küche im Rahmen einer Prozessvereinbarung mit einem Optimierungsplan zukunftsfest gemacht werden.