Anfang der Woche konnte der Tiefbrunnen I nach einer mehrmonatigen Sanierungszeit wieder ans Netz gehen, teilt der Markt Küps mit.

Nun wird der gesamte Versorgungsbereich Küps wieder durch eigenes Wasser versorgt. Lediglich ein Bereich in der „Industrie- und Weinbergstraße“ sowie „Am Bahnhof“ in Küps wird durch das Netz der Fernwasserversorgung Oberfranken gespeist.

Um die Versorgungssicherheit auch weiter zu gewährleisten, wurden in den letzten Monaten umfassende Arbeiten am Brunnen und an der Wassergewinnungsanlage vorgenommen, heißt es.

Die Sanierung war nötig, weil sich die in der Tiefe eingesetzten Filterrohre über die Jahre zusetzten und auch brüchig wurden.

Vorhandene Rohre und Filterkies mussten dabei herausgeholt und ausgetauscht werden. Dazu wurde die alte Brunnenfassung „überbohrt“, um alles alte Material im Inneren herauszuholen und zu erneuern. Anschließend konnte eine Edelstahlverrohrung und neuer Filterkies eingebracht werden. Dadurch entstand nun praktisch ein neuer Brunnen. Zum Schutz wurde das Brunnenbauwerk mit einem kleinen Brunnenhaus bekrönt.

 Insgesamt schlug die Sanierung mit Gesamtkosten von rund 600.000 Euro zu Buche. Auf die Brunnensanierung entfallen davon rund 200. 000 Euro. Da die Marktgemeinde durch die vielen Investitionen der letzten Jahre die Härtefallschwelle der RZWas (Richtlinien für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben) erreicht habe, profitierten Kommune und die Gebührenzahler von der Förderung durch den Freistaat Bayern.