Er ist nicht bewusst straffällig geworden." Ein Unrechtsbewusstsein sei oft nicht vorhanden. Der 29-Jährige gehe davon aus, dass man das dürfe, was er gemacht habe, weil man im Internet frei an solche Bilder komme. Das bestätigte auch der Angeklagte. Er entschuldigte sich dafür, dass er die Bilder auf sein Handy geladen habe. Es sei ihm nicht bewusst gewesen, dass dies bestraft werde.


Vorstrafen wiegen schwer

Staatsanwältin Susanne Heppel sah ihre Anklage durch die Beweisaufnahme im Wesentlichen bestätigt. Die fotografierten nackten Mädchen seien sicher jünger als 18 Jahre gewesen. Sie forderte deshalb eine sechsmonatige Freiheitsstrafe, die mit der wegen des Betatschens der Verkäuferin verhängten halbjährigen Freiheitsstrafe zu einer Gesamtstrafe von zehn Monaten gebildet werden könne.

Verteidiger Thomas Leidner sah die Voreintragungen im