Die besten Schäferhunde aus den Regierungsbezirken Oberpfalz, Mittel-, Unter- und Oberfranken, die sich für diese Veranstaltung qualifiziert hatten, stellten ihr Können unter Beweis. Bei der Meisterschaft mussten die Vierbeiner eine mindestens 1200 Schritte lange Fremdfährte "erschnüffeln".


Die Aufgabe war nicht leicht


Diese Fährte wurde durch eine neutrale Person gelegt. Diese brachte auch vier Gegenstände an den Aktiven nicht bekannten Stellen auf der Fährte. Nach mindestens drei Stunden Liegezeit wurde jeder Hund von seinem "Chef" auf die Spur geschickt. Hierbei war es wichtig, dass der Hund durchgängig konzentriert und intensiv bei gleichmäßigem Tempo selbstständig arbeitend die Fährte absuchte, sieben Geraden und sechs 90-Grad-Winkel sicher ausarbeitete und die ausgelegten Gegenstände überzeugend, gerade und schnell verwies.

Leistungsrichter Horst Kaim achtete mit Argusaugen auf jedes Detail. Jeder noch so kleine Fehler und alle Leichtfertigkeiten wurden mit entsprechendem Punktabzug geahndet.


99 von 100 Punkten


Katja Wirth führte ihre erfahrene Fährtenhündin professionell und routiniert vor. Sie erreichte ein Traumergebnis. Das Kulmbacher Team erhielt 99 von 100 möglichen Punkten. Dies bedeutete am Ende den Sieg. Die Freude war riesig, und "Yara" bekam als Belohnung einige Wiener Würstchen, die sie sich wirklich verdient hatte.

Die fünf Bestplatzierten, darunter waren drei Oberfranken, qualifizierten sich für die bayerische Fährtenhunde-Meisterschaft am 11. November 2012 in Straubing. Für die Kulmbacherin wird dies nach 2008 und 2010 bereits die dritte Teilnahme an der bayerischen Fährtenhunde-Meisterschaft. Eine hundesportliche "Karriere", die sich sehen lassen kann.