Ziel ist es, die Verschuldung weiter zurückzuführen, um wieder Luft für neue Projekte zu bekommen. Eine Neuverschuldung sollte nach Meinung von Kämmerer Rainer Deuerling in den Folgejahren möglichst vermieden werden, damit der Markt Steinwiesen handlungsfähig bleibt.
"Erstmals seit 2009 wird Steinwiesen im Jahr 2012 im Verwaltungshaushalt wieder die Mindestzuführung erwirtschaften", berichtete Bürgermeister Gerhard Wunder (CSU) dem Ratsgremium. Dies sei vor allem auf Grund der guten Wirtschaftslage in Deutschland sowie der Schlüsselzuweisungen machbar. Auf der Ausgabenseite mache sich die geringe Umlagekraft bemerkbar; sie sorge für ein Sinken der Kreisumlage-Zahlungen.

Investitionen 2012


Der Vermögenshaushalt sei durch das Einhalten der Prioritätenliste geprägt. Die größeren Investitionen 2012 sind laut Wunder die Sanierung des Heimatmuseums und der Fassade des Rathauses, der Abriss des Anwesens "An der Rodach 4" und die Gestaltung einer kleinen Parkanlage im Rahmen der Städtebausanierung.
Ein wichtiger Punkt ist auch die Fortführung der Dorferneuerung in Birnbaum. Geplant sind zudem der Umbau der Jugendräume als Ausweichraum für den Kindergarten Steinwiesen (in der alten Berufsschule, Pfarrer-Bayer-Straße 2) sowie die Neugestaltung des Leichenhauses. Größere Ausgaben müssen für eine Fahrzeug-Ersatzbeschaffung des Bauhofes und die Dachsanierung sowie die Erneuerung der Lüftung beim Schwimmbad eingeplant werden. Weiter ist eine Kanalbefahrung unerlässlich. Die Gesamtinvestitionen für das Jahr 2012 belaufen sich auf etwa 804 700 Euro.

Positive Kommentare


Die Fraktionsvorsitzenden Klaus Wunder (CSU) und Richard Rauh (SPD) äußerten sich positiv zum Haushaltsentwurf. Klaus Wunder stellte fest, dass der Haushalt nach Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit erstellt worden sei. Er meinte, dass die Sanierung der Rathausfassade Priorität genießen müsse. Für Rauh war es ein Haushalt mit Augenmaß und der Setzung der richtigen Schwerpunkte.