Bürgermeister Knut Morgenroth las ein Schreiben der Regierung von Oberfranken vor, das allen beteiligten Gemeinden und Schulämtern zugegangen war. Darin wurde informiert, dass es aus schulfachlicher Sicht gegen die beantragte Schulsprengeländerung keine grundsätzlichen Einwände gibt.

Zugrunde liegt dem die Kündigung der Schulaufwandsträgerschaft durch Gemeinde Weidhausen (Landkreis Coburg), da in dem sanierten und nicht ausgelasteten Schulgebäude in Weidhausen ein sogenanntes Bildungshaus eingerichtet werden soll, mit allen vier Jahrgangsstufen der Grundschule, einem Kindergarten und einer Nachmittagsbetreuung.

Dies hat die Aufgabe der Nutzung des Schulgebäudes in Schneckenlohe zur Folge, in dem zur Zeit die beiden ersten Grundschulklassen unterrichtet werden. Auf Grund dieser Tatsache hatte der Gemeinderat in seiner Oktobersitzung beschlossen -und dies der Regierung mitgeteilt - dass die Schüler aus Schneckenlohe, Beikheim und Mödlitz der Grundschule Mitwitz zugeteilt werden, in dem bereits die Grundschüler aus dem Gemeindeteil Beikheim unterrichtet werden.

Übergangslösung

In dem von der Regierung gewünschten Anhörungsverfahren verwies der Gemeinderat nochmals auf den bereits mit Schreiben vom 16. Oktober an die Regierung von Oberfranken übermittelten Beschluss, das eine Übergangslösung für die jetzige dritte Klasse (Schuljahr 2013/14) ermöglicht werden soll, damit diese Schüler bis zum Abschluss des vierten Schuljahres die Schule Weidhausen besuchen können.

Grundschüler nach Mitwitz

Alle anderen in Weidhausen eingeschulten Grundschüler aus der Gemeinde Schneckenlohe sollen mit Beginn des Schuljahres 2015/16 die Grundschule Mitwitz besuchen.

Bürgermeister Knut Morgenroth stellte dem Gemeinderat auch die überarbeitete Betriebsvereinbarung für die Kindertageseinrichtung "Arche Noah" in Schneckenlohe mit der evangelischen Kirchengemeinde Schmölz vor, die vom Gemeinderat einstimmig angenommen wurde.

Seine Zustimmung gab der Gemeinderat auch zu den Kosten von 2800 Euro, die für die Stilllegung einer alten Leitung der Wasserversorgungsanlage in der Bahnhofstraße entstehen. Damit soll verhindert werden, dass es zu Verunreinigungen der Trinkwasserversorgung kommt.

Thema war auch die Errichtung von drei neuen Straßenleuchten im Fierlitzenweg im Gemeindeteil Beikheim. Hierbei sprach sich der Gemeinderat einstimmig für Straßenleuchten mit LED-Leuchten aus,die zwar in der Anschaffung um 500 Euro teurer sind, als herkömmliche Gelblicht-Leuchten, dafür aber weniger Strom verbrauchen. Die Gesamtkosten für die neuen Straßenleuchten einschließlich der Erdarbeiten betragen 7700 Euro.

Geprüft werden soll, aber eine der abgebauten alten Straßenleuchten als Übergangslösung in der Redwitzer Straße im Gemeindeteil Beikheim aufgestellt werden kann.