Mit jährlich rund 3000 Besuchern sollte man doch eigentlich zufrieden sein. Musste man jetzt unbedingt mit Umbauten anfangen und das Ludwigsstadter Schiefermuseum in eine Baustelle aus Farben, leeren Tafeln, ungefüllten Vitrinen und Massen an handbeschriebenen Blättern verwandeln? Die Ehrenamtlichen der Geologisch-Heimatkundlichen Arbeitsgemeinschaft (GHAG) meinen: "Ja! Es ist an der Zeit, den Einheimischen und den Besuchern etwas Neues zu präsentieren."

Das Schiefermuseum zeigt seit 17 Jahren in seiner ganzen Vielfalt, wie Schiefer in Ludwigsstadt und den umliegenden Ortsteilen wirtschaftlich genutzt wurde. Präsentiert werden unter anderem Geologie, die harte Tätigkeit im Schieferbruch, die Arbeitsbedingungen in Spalthütten aber auch die Herstellung von Schiefertafeln und -griffel. Die Besucher können aber auch Kunstwerke der Schieferdecker und ein historisches Klassenzimmer bestaunen.