Und an Ständen wurde gezeigt, was man aus Kräutern so alles machen kann: Brotaufstriche, Liköre, Naturseifen aus Milch und Honig, die Schmölzer Gurkenseife etc.

"Pflanzen im Brauchtum zwischen Geburt und Tod", hieß eine Ausstellung. Dabei erfuhr man beispielsweise, dass Lein- oder Flachssamen früher als Liebesorakel galt, oder dass kleine Mädchen in Liebstöckel-Badewasser gewaschen worden waren, damit sie später den Männern gefielen. Es war es auch nicht verwunderlich, dass sich die Ehrengäste beim Obst- und Gartenbauverein Schmölz sowie deren Vorsitzender Gisela Schorn für ihr Engagement bedankten. 20 Jahre ist es her, als unter der Federführung von Ewald Zöller aus dem, in seiner historischen Form, noch alten Garten beim Pfarrhaus der Kräuterlehrgarten angelegt wurde.