Niemand war vor ihren Kommentaren sicher, nicht die Presse und nicht die etwas zu spät gekommenen Besucher. Der spontane Wortwitz und das sofortige Einstellen auf gegebene Situationen ist ein Phänomen, das man vielleicht wirklich nur in Franken finden kann. Egal, ob korrekt im Anzug, als Waltraud und Mariechen oder als dussliger Oberkellner, die beiden Fürther Originale Volker Heißmann und Martin Rassau sind ein Feuerwerk, das jeden zum Lachen bringt.

Unterstützung fanden die vielseitigen Künstler in den fünf charismatischen Sängern von Viva Voce. Die A Capella-Band begeisterte vom ersten Ton an die zahlreichen Zuhörer und Zuschauer zwischen den Festungsmauern. Sie musizieren mit "eingebauten Musikinstrumenten", das heißt, alles kommt aus ihrem Munde, der Text genauso wie die Musik, richtige Stimmkünstler stehen da auf der Bühne. Und egal, ob es Lieder wie "Nossa" oder das Lied von der "Frühradaufrau" sind, die Performance ihrer Darbietungen ist grandios. Vier Franken und ein Saarländer - das ist Viva Voce. Fünf junge Männer, die bereits zehn Jahre Berufserfahrung hinter und sicher noch viele Erfolge vor sich haben werden.

Zusammen waren Heißmann und Rassau und Viva Voce unschlagbar. Und als "sieben schöne Frauen aus Fürth" waren sie nicht zu toppen.

Einen ausführlichen Bericht über "Frankenpower auf der Festung" lesen sie am Dienstag im Fränkischen Tag.