Dies meinte auch Kreisbrandinspektor Hans-Ulrich Müller, der zusammen mit stellvertretendem Landrat Gerhard Wunder die Ehrungen für 25 Jahre aktiven Dienst durchführte.

Ehrungen im aktiven Bereich


Drei aktive Feuerwehrmänner konnten mit dem staatlichen Ehrenzeichen in Silber für 25 Jahre aktiven Dienst ausgezeichnet werden.

Dieter Löffler ist ein Aktivposten, wenn er gebraucht wird. Sei es bei Einsätzen, Übungen, Kirchenparaden und als Fähnrich.
Rainer Hofmann ist neben seinem aktiven Feuerwehrdienst auch im Verein als Ausschussmitglied engagiert und war bereits bei mehreren Festen als Hauptverantwortlicher für den Ausschank tätig. Außerdem ist er aktiver Musiker und dadurch auch ein Bindeglied zwischen den Vereinen.
Michael Hofmann wohnt und lebt zwar seit 1991 in Wilhelmsthal, aber absolviert seinen Feuerwehrdienst nach wie vor in seiner Heimatgemeinde Birnbaum. Er war auch im Atemschutz tätig, leider musste er diesen aus gesundheitlichen Gründen aufgeben.

Stellvertretender Landrat Gerhard Wunder bezeichnete die Geehrten als Leuchttürme der Gesellschaft. Gerade der Freiwilligendienst sei mit Geld nicht zu bezahlen. Gerade diese verdienten Feuerwehrleute sollten der Jugend als Vorbild hingestellt und ihr Dienst in der Öffentlichkeit gewürdigt werden. "Ihr seid immer zur Stelle, 25 Jahre lang, 24 Stunden am Tag, bei jedem Wetter, das verdient wirklich Anerkennung", betonte Wunder.

Vereinsehrungen


Auch nach dem aktiven Dienst bleiben die "Feuerwehrler" ihrem Feuerwehrverein treu. Vorsitzender Wolfgang Welscher und sein Stellvertreter konnten passive Stützen des Vereins auszeichnen.
Für 60 Jahre Mitgliedschaft: Siegfried Kolb
Für 50 Jahre: Hermann Hofmann, Franz Ebertsch, Erhard Trebes, Eugen Gareis
Für 40 Jahre: Robert Wachter
Für 25 Jahre und noch aktiv: Dieter Löffler, Rainer Hofmann, Michael Hofmann

Vorsitzender Wolfgang Welscher betonte, dass gerade die ältern Mitglieder, die in früheren Zeiten die Geschicke des Vereins geleitet haben, noch immer viel Interesse an ihrer Feuerwehr und dem Verein haben.

Wahlen


Nachdem der langjährige Kassenprüfer und Ausschussmitglied Lothar Grebner verstorben ist, mussten diese Posten neu besetzt werden. Es wurde deshalb neu in den Vereinsausschuss gewählt Josef Schuberth und Ramona Wich, die ebenfalls als neue Kassenprüferin fungiert.

Wachablösung bei der Jugendfeuerwehr


Der stellvertretende Jugendwart Stefan Kotschenreuther übergab sein Amt an Daniel Gremer. Dieser wurde von der Vereinsleitung mit den Worten "Von der Jugendgruppe zur Jugendarbeit" in sein Amt eingeführt.

Bericht des Kommandanten


Kommandant Günter Müller führte aus, dass die aktive Mannschaft in Birnbaum zurzeit aus 13 Kameradinnen und 35 Kameraden besteht. Die Jugendgruppe verfügt momentan über fünf Jugendliche. Von den Aktiven sind 13 als Atemschutzgeräteträger im Einsatz. Es wurden im vergangenen Jahr 12 Übungen laut Dienstplan und 12 Atemschutzübungen abgehalten. 11 Einsätze konnten verzeichnet werden. Außerdem absolvierten drei Gruppen mit insgesamt 25 aktiven Kameradinnen und Kameraden die Leistungsprüfung "Wasser" in allen sechs Stufen mit Erfolg. Verkehrsabsicherungen und Sicherheitswachen sowie die Teilnahme an kirchlichen und weltlichen Festen gehören ebenso zum Jahresablauf der Freiwilligen Feuerwehr Birnbaum. Kommandant Günter Müller appellierte aber auch an seine aktive Mannschaft, die Übungen nicht zu vernachlässigen, damit im Ernstfall mit Fahrzeug und Gerät fachmännisch umgegangen und schnelle Hilfe geleistet werden kann. "Die Anforderungen an die Feuerwehren steigen ständig und die Anschaffungen der letzten Jahre sowie die gute Ausbildung hat sich gelohnt und war gut investiert", sagte Müller.

Bericht des ersten Vorsitzenden


Zahlreiche Termine konnten im Vereinsjahr wahrgenommen werden. Erster Vorsitzender Wolfgang Welscher erinnerte hier besonders an die Festtage "10 Jahre Damenfeuerwehr Birnbaum" verbunden mit dem Florianstag der Großgemeinde Steinwiesen. Ein großes Projekt war auch die Außenrenovierung des Gerätehauses, bei der die Holzverkleidung und Außenfassade neu gestrichen wurde. Welscher wies auch darauf hin, dass die Jugendfeuerwehr dabei ist, eine Internetseite einzurichten, die in naher Zukunft unter www.ffw-birnbaum zu erreichen ist.

Bericht der Jugendfeuerwehr


Jugendwart Florian Fischer berichtete über die Erfolge "seiner" Jugendlichen. In 25 Übungen und sieben Veranstaltungen auf Kreisebene waren die Jugendfeuerwehrler aktiv. Beim Fußballturnier in Steinbach/Heide erzielten sie den vierten Rang. Beim Kreisleistungsmarsch in Pressig, bei dem 40 Mannschaften teilnahmen, sicherten sie sich einen Platz unter den ersten 10. An der Bayerischen Jugendleistungsprüfung in Steinbach/Wald nahmen fünf Jugendliche teil und lieferten hervorragende fehlerfreie Leistungen ab. In einer Gemeinschaftsgruppe mit der Jugendfeuerwehr Tschirn legte die Jugendfeuerwehr Birnbaum die Prüfung zur Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr in Kronach ab. Dies ist eines der schwersten Abzeichen, das in diesem Bereich zu vergeben ist und hier verdienen die jungen Menschen wirklich große Anerkennung. Beim Wissenstest in Teuschnitz bestanden alle Teilnehmer aus Birnbaum mit Null Fehler. Drei Jugendfeuerwehrleute konnten zum Jahresende in die aktive Wehr entlassen werden und werden diese sicher mit ihrem Wissen bereichern.

Vorausschau für 2012


Florianstag der Großgemeinde mit Einweihung des Mehrzweckfahrzeuges in Steinwiesen am 5. Mai
125-jähriges Jubiläums FFW Wolfersgrün am 3. Juni
Lindenfest der FFW Birnbaum am 16. Juni
125-jähriges Jubiläum FFW Seibelsdorf am 8. Juli
Großübung der Feuerwehren der Großgemeinde am 29. September
Außerdem findet die Inspektion der Wehr statt, sowie wird wieder an allen weltlichen und kirchlichen Festen teilgenommen

Grußworte


Kreisbrandinspektor (KBI) Hans-Ulrich Müller betonte, dass es in Birnbaum über Jahrzehnte hinweg eine starke Mannschaft gebe und bezeichnete dies als Verdienst der Verantwortlichen im aktiven sowie passiven Bereich. "Die Erfolge der Birnbaumer Wehr machen auch mich stolz, weil dies von einem hervorragenden Ausbildungsstand in meinem Inspektionsbereich zeugt", meinte Müller. Er ging auf die Neuerungen im Atemschutzbereich ein. Es wird eine neue Atemschutzübungsstrecke geben, die sicherlich getrennt von der Feuerwehr Kronach entstehen wird. Wo ist noch nicht bekannt. Diese Strecke muss im Jahr von den Geräteträgern zweimal durchlaufen werden, die Ausbildungen finden jedoch in der eigenen Wehr statt. Birnbaum hat hier ein großes Plus mit 15 Atemschützlern, das ist eine enorme Leistung in dieser kleinen Ortschaft, meinte der KBI.

"Ihr habt in den letzten Jahren vieles geleistet zur Sicherstellung des Feuerschutzes", lobte Bürgermeister Gerhard Wunder die Birnbaumer Wehr. Besonders die große Anzahl von Atemschutzgeräteträgern kann in der gesamten Großgemeinde eingesetzt werden, dies ist besonders tagsüber wichtig, da hier viele Feuerwehrleute fehlen, die auswärts arbeiten. Er ging auch auf die Damengruppe ein, die "starken Frauen", die in Birnbaum enorm viel leisten.