Eines steht fest: Die Rosenmesse ist das Highlight, das nach den Faust-Festspielen und dem Freischießen in Kronach stattfindet und viele Besucher anzieht. So formuliert es Kerstin Löw, Leiterin des Tourismus- und Veranstaltungsbe triebs bei einem Pressegespräch an dem Ort, an dem die Rosenmesse seit 2007 stattfindet: der Festung Rosenberg.
Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein nickt kräftig und unterstreicht das mit dem Satz: "Ich steh' mit ganzem Herzen dahinter. Es ist eine wichtige Veranstaltung im Jahreskalender, etwas Besonderes, und das soll auch so bleiben. Wir wollen die Rosenmesse erhalten." Und Rainer Kober, Vorsitzender von Kronach Creativ, schlägt in die gleiche Kerbe:"Unser Kronach ist einfach bisher zu wenig bekannt und unter Wert verkauft. Das kann und soll sich ändern, wozu das Rosenfestival einen wichtigen Beitrag leistet."

Veranstaltung rechnet sich nicht


Ein breites Lächeln macht sich im Gesicht von Kobers Tochter Stefanie, der Organisatorin der Rosenmesse, breit. Sie sieht die Veranstaltung mittlerweile aber vielmehr als Festival, wie sie erklärt, weshalb sie ab sofort auch den Namen "Rosen- und Gartenfestival" trägt.
Stefanie Kober freut sich über diese Wertschätzung, sei es doch gerade finanziell nicht einfach, die Veranstaltung zu stemmen. "Das Rosen- und Gartenfestival hat sich zu einem Publikumsmagneten entwickelt", sagt sie und erzählt von den vielen Ausstellern und Besuchern, die aus ganz Deutschland nach Kronach kommen. "Und trotzdem rechnet es sich momentan noch nicht."
Man müsse die Veranstaltung auf eine breite Basis stellen. Ideen und aktive Unterstützung seien gefragt, sagt Stefanie Kober und verweist auf Königsberg, wo sie ebenfalls jährlich eine Rosenmesse abhält und bei der die ganze Stadt einbezogen sei.

Ziel: Preise senken


"Mein Wunsch ist, die Obere Stadt und die Gastronomie miteinzubeziehen. Das könnte sich über die ganze Stadt ausbreiten", sagt Stefanie Kober. Dazu bräuchte es aber noch mehr Besucher. "Das können wir schaffen, wenn wir den Eintrittspreis senken", glaubt sie. Allerdings sei Stefanie Kober als Veranstalterin "an einem Punkt, wo ich am Limit bin". Da sich die Veranstaltung noch nicht rechne, könne man also auch die Eintrittspreise nicht senken.
Deshalb hat Stefanie Kober ein Sponsorenkonzept ausgearbeitet, das zum Ziel hat, die Eintrittspreise zu senken, die Besucherzahlen so zu steigern und damit allen zu nutzen. "Es könnte sich eine Fangemeinde bilden, die ihre Rosenmesse trägt und mit der Veranstalterin weiterentwickelt", ist Stefanie Kobers Vision.
Mit dem Rosenfestival werde den Firmen eine interessante Werbebühne geboten, ist die Veranstalterin überzeugt. Die Sponsorenkonzepte werden in diesen Tage an Firmen verschickt.

Rund um die Rosenmesse und das Sponsoringkonzept


Werbung Werbeflächen für die örtlichen Firmen, die das Rosenfestival unterstützen möchten, finden sich auf Bannern, Plakaten, Flyern - die nicht nur im Raum Kronach die Veranstaltung bewerben.

Patenschaft Das Sponsorenkonzept sieht aber auch die Möglichkeit vor, die Patenschaft für einen Künstler, der bei dem Rosenfestival auftritt, zu übernehmen. Pate kann man auch vom Zirkus Liberta werden, der seit Jahren zur Messe gehört.
Versorgung Unterstützen kann man die Veranstaltung auch, indem man zum Beispiel die Bewirtung der Aussteller mit Kuchen, Brot, Obst, Getränken, etc. übernimmt.

Kontakt Wer Interesse daran hat, das Rosenfestival zu unterstützen, kann mit Stefanie Kober per E-Mail: info@rosenmesse.de oder unter www.rosenmesse.de Kontakt aufnehmen.

Programm Über 100 ausgesuchte Aussteller aus ganz Deutschland bieten auch heuer wieder Pflanzen und Rosen, Gartenaccessoires und Kunsthandwerk an. Zudem gibt es Fachvorträge und Beratung. Der Zirkus Liberta ist wieder dabei. Außerdem gibt es auf zwei Bühnen Musikprogramm.

Führungen Zu einem Sonderpreis können während des Rosenfestivals auch andere Angebote auf der Festung wie Führungen oder die Bayern-Ausstellung "Frankens Bollwerke" wahrgenommen werden.