"Die Dorfgemeinschaft sind wir alle, das ganze Dorf". Mit diesen Worten eröffnete der Vorsitzende und zugleich Ehrenvorsitzende Edgar Renk die diesjährige DG-Jahreshauptversammlung im Gemeindehaus. Das Schaffen von Kleinoden in und um Hesselbach, die Wiederbelebung alter Traditionen und die Unterstützung örtlicher Vereine - und natürlich das bis über die Landkreisgrenzen hinaus bekannte Dorffest: Die Liste der Aktivitäten der rührigen Dorfgemeinschaft war auch in 2015 wieder lang. So dankte Renk in seinem Jahresbericht dann auch seinen Kollegen der Vorstandschaft sowie allen Helfern für ihre tatkräftige Unterstützung.

Der Vorsitzende gab auch einen Überblick über die erfolgten Investitionen, Anschaffungen beziehungsweise. Hierfür dankte er.
Bei vielen Projekten legte die DG wieder tüchtig Hand an - so bei Mauerarbeiten an der Alten Schule wie auch bei Mäharbeiten am Gemeindehaus, am Kinderspielplatz sowie auf der Insel beim Plan.


Dorffest zieht in den Schulhof um

Zweiter Vorsitzender Heinrich Förtsch zog ein sehr positives Resümee des 25. Dorffests. Das Fest habe erneut viele Besucher aus dem gesamten Landkreis angezogen. Sein Dank galt den vielen Helfern und Unterstützern - insbesondere auch der Firma Bau-Service Pfadenhauer. Das diesjährige Dorffest wird vom 12. bis 14. August gefeiert.

In diesem Zusammenhang teilte Renk mit, dass das Dorffest ab sofort leider nicht mehr Am Plan stattfinden könne, da der hierfür benötigte Platz nicht mehr zur Verfügung gestellt werde. In einer Dringlichkeitssitzung habe man sich seitens der Vorstandschaft entschlossen, das Fest im Bereich des Schulhofes auszurichten.

Schriftführer Franz Fiedler verlas das Protokoll der Jahreshauptversammlung 2015. Kassenführerin Julia Stadelmann berichtete von einer stabilen Finanzlage. Die Kassenprüfer Timo Stadelmann und Johannes Böhnlein bescheinigten ihr eine einwandfreie Buchführung.
Wilhelmsthals Bürgermeisterin Susanne Grebner bedankte sich für die vielen Aktivitäten, die das ganze Jahr über in Hesselbach liefen. In Hesselbach werde nicht gejammert, sondern angepackt. "Die Dorfgemeinschaft war schon immer ein Vorreiter", würdigte sie. hs


Sanierung des Gemeindehauses

15 Seiten und an die 50 Bilder umfasst das Konzept, das Georg Schönmüller für die DG Hesselbach zur Renovierung und Nutzung des Gemeindehauses erstellt hat. "Das Konzept sieht vor, die Instandsetzungs- beziehungsweise Renovierungsmaßnahmen auf mehrere Abschnitte zu verteilen und Jahr für Jahr etwas anderes anzugehen", so Georg Schönmüller, der bei der Jahreshauptversammlung den aktuellen Sachstand vorstellte. In den vergangenen Jahren war beispielsweise schon der Saal des Gemeindehauses gewaltig auf Vordermann gebracht worden.

"Heuer sind zwei Bereiche an der Reihe - das Treppenhaus und das alte Tor", erklärte Schönmüller. Im Treppenhaus wolle man die Holzverkleidung der Decke erneuern - eine auch aufgrund des Brandschutzes notwendige Maßnahme. Die durch den Frost arg in Mitleidenschaft gezogenen Glasbausteine sollen durch eine Fensterglasfront ersetzt werden. Auch die anstehenden Malerarbeiten sollen in Eigenregie erfolgen. "Das alte Tor hat für uns keinen Nutzen mehr", meinte der Architekt. Dafür sollen zwei Fenster eingesetzt werden, die man bei Festen beispielsweise für die Ausgabe von Getränken nutzen kann. 2017 soll ein neuer Fassadenanstrich erfolgen und ein Vordach als Wetterschutz errichtet werden. Den Abschluss der Maßnahmen bildet die Außenanlage.