Kronach

CSU-Stadtverband wählt neuen Vorsitzenden

Der CSU-Stadtverband Kronach hat in einer Delegiertenversammlung den 35-jährigen Rechtsanwalt Bernd Liebhardt zum neuen Stadtverbandsvorsitzenden gewählt.
Von links CSU-Kreisgeschäftsführer und CSU-Fraktionsvorsitzender im Stadtrat, Bernd Liebhardt (neuer CSU-Stadtverbandsvorsitzender), Stadt- und Kreisrat Markus Wich (stellvertretender Stadtverbandsvorsitzender), Heinz Hausmann, zweite Bürgermeisterin Angela Hofmann (stellvertretende Stadtverbandsvorsitzende), Maria Hausmann und CSU-Kreisvorsitzender Jürgen Baumgärtner. Foto: K.-H. Hofmann
Von links CSU-Kreisgeschäftsführer und CSU-Fraktionsvorsitzender im Stadtrat, Bernd Liebhardt (neuer CSU-Stadtverbandsvorsitzender), Stadt- und Kreisrat Markus Wich (stellvertretender Stadtverbandsvorsitzender), Heinz Hausmann, zweite Bürgermeisterin Angela Hofmann (stellvertretende Stadtverbandsvorsitzende), Maria Hausmann und CSU-Kreisvorsitzender Jürgen Baumgärtner. Foto: K.-H. Hofmann
Bernd Liebhardt ist Stadtrat und CSU-Stadtratsfraktionsvorsitzender sowie CSU-Kreisgeschäftsführer und übernimmt die Leitung eines starken Stadtverbandes mit neun Ortsverbänden und 343 Mitgliedern, zu dem weiterhin noch Mitglieder der 93 Frauen-Union und 164 JU-Mitglieder zählen. In geheimer schriftlicher Wahl wurden auch die beiden Stellvertreter Liebhardts, zweite Bürgermeisterin Angela Hofmann und Stadt- und Kreisrat Markus Wich, gewählt.

Der bisherige Vorsitzende Heinz Hausmann übergab nach 35 Jahren ununterbrochenem Vorsitz auf eigenen Wunsch dieses Amt in jüngere Hände. Heinz Hausmann blickte auf erfolgreiche 35 Jahre zurück. Zusammenfassend stellte Hausmann fest, dass er in den 35 Jahren Stadtverbandsvorsitz, in fast 40 Jahren CSU-Ortsverbandsvorsitz in Kronach und in 25 Jahren Bezirksvorsitzender der Christlich Sozialen Arbeitnehmerschaft (CSA) vieles erreicht habe und trotz mancher Rückschläge die CSU die stärkste Kraft im Kreistag im Landkreis Kronach und in der Stadt Kronach ist.


Das halbe Leben für den Stadtverband



"35 Jahre Stadtverband waren mein halbes Leben. Als ich 1977 den CSU-Stadtverband mit aus der Taufe hob und den Vorsitz übernahm, kam gleich die schwierige Aufgabe, die neun Ortsverbände unter einen Hut zu bringen und diese an die anstehenden ersten Kommunalwahlen nach der einschneidenden Gemeindegebietsreform heranzuführen, mit Bedacht zu lenken und eine gemeinsame Kandidatenliste für die Stadtratswahlen zu nominieren. Nach 35 Jahren gebe ich dieses Ehrenamt voll Dankbarkeit zurück. 100 Jahre für die CSU im Einsatz gewesen zu sein war eine schöne Zeit, aber ich glaube, das reicht. Ich bitte euch mitzuhelfen, dass die CSU in Kronach, im Landkreis Kronach, in Bayern und in Deutschland eine stake Kraft bleibt", sagte Hausmann und zeigte sich emotional doch von seinem Abschied gerührt, als ihm die Delegierten mit lang anhaltendem Beifall und Standing Ovations für seine Leistung dankten.

Der Kreisvorsitzende der Frankenwald-CSU, Jürgen Baumgärtner, dankte Hausmann für seine großartige Lebensleistung. In 35 Jahren an der Spitze des CSU-Stadtverbandes Kronach habe er vorbildlich für alle Funktionsträger in der CSU gewirkt. Der neue Stadtverbandsvorsitzende Bernd Liebhardt dankte Hausmann und überreichte einen Scheck in Höhe von 135 Euro zur Erhaltung des Dom von Glogau. "Wir wissen dein starkes soziales und kirchliches Engagement sehr zu schätzen und wissen, dass du immer sagst, denkt nicht an mich, sondern denkt an andere und macht was Sinnvolles, bevor ihr mir persönliche Geschenke überreicht, deshalb dieses kleine Geschenk für eines deiner großen Lebensprojekte", sagte Liebhardt in Dankbarkeit an seinen Vorgänger.

Auch der Ehrenkreisvorsitzende Rudi Daum würdigte die Lebensleistung Hausmanns im Stadtverband, aber auch für die Frankenwald-CSU. Trotz seines betagten Alters von 88 Jahren ließ es sich der "Strauß des Frankenwaldes" nicht nehmen, auf die gemeinsame gedeihliche Arbeit mit Hausmann in Kronach zu blicken, aber auch in einer flammenden und leidenschaftlichen Laudatio an die Geschlossenheit seiner Parteifreunde in der Region zu appellieren. Daum motovierte sie mit Lebensoptimismus und Überzeugung, für die politischen Ziele der CSU einzutreten und Verantwortung zu übernehmen, dabei aber stets das Ohr am Bürger zu haben.

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