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Kronach
Sport

ATSV-Turnerinnen machen "Luftsprünge"

Eine Airtrack-Matte bietet den Turnerinnen des ATSV Kronach optimale Trainingsbedingungen.
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Die ATSV-Turnerinnen freuen sich über ihre Airtrack-Bahn, die ihnen optimale Trainingsbedingungen bietet. Mit im Bild sind der erste Vorsitzende Wolfgang Schiller, zweite Vorsitzende Silke Woletz-Bauer sowie die beiden Übungsleiterinnen/Trainerinnen des Leistungsturnens des ATSV, Ina Esser und Nadine Schnappauf. Foto: Heike Schülein
Die ATSV-Turnerinnen freuen sich über ihre Airtrack-Bahn, die ihnen optimale Trainingsbedingungen bietet. Mit im Bild sind der erste Vorsitzende Wolfgang Schiller, zweite Vorsitzende Silke Woletz-Bauer sowie die beiden Übungsleiterinnen/Trainerinnen des Leistungsturnens des ATSV, Ina Esser und Nadine Schnappauf. Foto: Heike Schülein
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Anlaufen, abspringen und eine ganze Reihe Sprungelemente hintereinander - beim Training der ATSV-Turnerinnen in der Schulturnhalle ist gerade ein Flick-Flack und Salto nach dem anderen zu bewundern. Dass der sportliche Nachwuchs des Turn- und Sportvereins nun - im wahrsten Sinne des Wortes - noch mehr "Luftsprünge" macht, ist einer sogenannten Airtrack-Bahn zu verdanken. Damit fällt den Mädchen das "Abheben" und "Fliegen" nun noch leichter und trainieren macht noch größeren Spaß. Das Airtrack ist ein mit Luft gefülltes und mit einem glatten Mattenstoff bezogenes Turngerät, dessen federnde Wirkung beziehungsweise elastische Oberfläche die Sprungkraft verbessern und damit gleichzeitig das Verletzungsrisiko verringern soll.

Die Turnerinnen des ATSV Kronach waren Pfingsten 2017 beim Deutschen Turnfest in Berlin. Dort haben sie einmal mehr erfolgreich an Wettkämpfen teilgenommen und konnten dort unter anderem erstmals auf sogenannten Airtrack-Bahnen trainieren. Die Matten ähneln einem großen Luftkissen und haben auch auf den ersten Blick Ähnlichkeit mit einer riesigen Luftmatratze. Ein großer Vorteil des Airtracks ist, dass sich alle Sprünge mehrfach hintereinander ausführen lassen. Ohne Risiko können dadurch neue Sprünge geübt und anspruchsvolle Techniken erlernt werden. Ein schneller Auf- und Abbau, ein mobiler Einsatz, eine geringe Lagerfläche sowie vielfältige Einsatzmöglichkeiten zeichnen diese Bahn ebenfalls aus.

"Die Airtrack-Bahn hilft beim Erlernen des Bewegungsablaufs eines Turnelements - zum Beispiel Flick-Flack oder Salto. Den Turnerinnen wird zum einen die Angst vor einer Verletzung genommen, da die Matte deutlich weicher als eine normale Turnmatte ist. Zum anderen wird eine wesentliche Unterstützung bei der Sprungkraft erzielt", erklären die Übungsleiterinnen und gleichzeitig Trainerinnen des Leistungsturnens des ATSV, Ina Esser und Nadine Schnappauf. Damit eignet sich die Matte bestens zum Ausprobieren neuer Sprünge und Übungen beziehungsweise dem Erlernen neuer Technik, bevor man das neue Element auf dem Bodenläufer turnt.

Die ATSV-Turnerinnen waren in Berlin so begeistert von den Möglichkeiten der Airtrack-Bahn, dass sich der Verein unter Vorsitz von Wolfgang Schiller und seiner Stellvertreterin Silke Woletz-Bauer mittlerweile zur Anschaffung einer solchen Bahn entschlossen hat. Denn man sei sich einig, dass jede Investition in eine Verbesserung der Trainingsbedingungen und der Sicherheit der Turnerinnen gut angelegtes Geld sei. Die Mädchen jedenfalls freuen sich riesig und sind hochmotiviert, neue Sprünge und Übungen zu erlernen beziehungsweise bereits Erlerntes zu perfektionieren. "Die Bahn federt richtig toll. Damit ist es viel einfach, neue Sprünge auszuprobieren", so der einhellige Tenor.
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