Das Brauchtum wird zum einen auf das germanische Tod- und Winteraustreiben zurückgeführt. Zum anderen drückt der Brauch nach christlicher Deutung die Vorfreunde auf das Osterfest aus. Die Erstkommunionkinder waren mit viel Begeisterung bei der Sache. Schließlich galt es den Handwagen mit der Puppe so manchen Berg hinaufzuziehen. Für ihren Einsatz werden die Kinder jedoch auch belohnt. Am darauf folgenden Tag laufen sie nochmals durch den Ort und werden - so der Brauch - mit Eiern und Geld beschenkt.