Auch die zweite Tarifverhandlung für die bayerische Hohl- und Kristallglasindustrie ist am Freitag (27. März) in Nürnberg ohne Ergebnis geblieben. Die gewerkschaftliche Tarifkommission hat das letzte Angebot der Arbeitgeber - bei einer Laufzeit von 24 Monaten eine Lohnerhöhung um 3,5 Prozent - als unzureichend zurückgewiesen. Die nächste Verhandlung findet am 16. April statt.

Verhandlungsführerin Astrid Meier stellt ernüchtert fest: "Die Arbeitgeber präsentierten sprichwörtlich alten Wein in neuen Schläuchen. Wenn Laufzeit und Prozente lediglich verdoppelt werden, ist dies unannehmbar." In der ersten Runde boten die Arbeitgeber 1,7 Prozent bei einer Laufzeit von 12 Monaten.

Dies war für die Tarifkommission inakzeptabel.