Wo gibt es das noch? Im Laden der Familie Schirmer in Hirschfeld werden die eingekauften Waren ohne Fließband noch per Hand in die Kasse eingetippt. Verkäuferin Sabrina Schirmer packt für ihren Nachbarn, Heinz Karschunke, sogar die Lebensmittel in die Tüte. Das hat nicht nur für den Kunden Vorteile, weiß Schirmer: "Du kannst dem Kunden noch helfen, und man hat eine ganz andere Nähe zu ihm." Für das Fließband wäre in dem Laden nicht genügend Platz. Dort kaufen meist ältere Menschen oder Arbeiter eines ortsansässigen Unternehmens ein.

In größeren Geschäften ist das Fließband nicht mehr wegzudenken. Karin Kolb, Filialverantwortliche eines Drogeriemarktes sitzt an der Kasse in Kronach und denkt eher an die Vorteile eines Fließbandes in ihrem Markt.