Das sind keine schönen Aussichten. Es könnte noch schlimmer kommen. Dann nämlich, wenn dem Staat das Geld für die Förderung von Verkehrsprojekten wie dem kreuzungsfreien Ausbau der A 73 in Nürnbergs Mitte ausgeht. So weit hergeholt scheint diese Sorge nicht. Schließlich drängt kein Geringerer als Bayerns Finanzminister Markus Söder darauf, endlich Nägel mit Köpfen zu machen.

Nicht einmal den Planfeststellungsbescheid will er abwarten. Offenbar droht wieder einmal Ebbe in den Staatskassen. Nürnberg könnte das in doppelter Weise treffen. Einmal beim Ausbau des Frankenschnellwegs, und noch einmal bei der Anbindung des Flughafens an die Autobahn. Bis für beide Projekte endlich Baurecht vorliegt, könnte Schluss sein mit üppigen Fördermitteln.