Der Markt Wiesentheid überlegt, Privatleuten künftig eine Förderung für den Bau von Zisternen zu gewähren. Die Unterstützung solle nicht nur im Fall eines neu gebauten Hauses fließen, sondern auch, wenn an einem bestehenden Gebäude nachträglich ein Speicher für Regenwasser geschaffen wird.

Im Umweltausschuss des Gemeinderates wurde dieser Punkt beraten. Genauere Richtlinien ließen sich sind noch festzulegen, etwa ob nur Zisternen aus Beton gefördert würden oder auch aus recycelbaren Plastik. Die Höhe des Zuschusses könnte bei 50 Euro pro Kubikmeter Fassungsvermögen liegen, hieß es.

Umweltreferent Harald Godron gab in der Sitzung Auskunft zum Stand beim Projekt Naturstadt. Dabei geht es um ein Projekt am Wasserfall des Sambach, in Nähe der Nikolaus-Fey-Schule in Wiesentheid. Dort will die Kommune eine Grünfläche schaffen, die als Erholungsraum dienen solle. Gleichzeitig wolle man dort Natur und Wasser auch für Kinder erlebbar machen und ein Grünes Klassenzimmer schaffen, so das Ziel.

Nach dem Beschluss im Gemeinderat vor einem Jahr geriet das Ganze ins Stocken. Nun wurde zumindest die konkrete Planung endgültig begonnen, so Gordon.

Wohnwagen und Dixi-Klo

In der Sitzung sprach Auschussmitglied Otto Hünnerkopf einen in Besitz der Gemeinde befindlichen See bei Feuerbach an. Man habe dem Pächter einst gestattet, er könne am See auch mal mit seinem Wohnwagen übernachten. Mittlerweile stünden auf dem Areal mehrere Wohnwagen, sogar ein Dixi-Klo, monierte Ausschussmitglied Otto Hünnerkopf.

Er sprach von "Auswüchsen", die momentane Nutzung entspreche nicht dem Pachtvertrag und könne nicht geduldet werden. Zudem hätte sich auch der Jagdpächter über die nächtlichen Feiern und die Lautstärke dort beschwert. Die Gemeinde werde der Sache nach gehen, hieß es.