In seiner letzten Sitzung in alter Besetzung befasst sich der Stadtrat Prichsenstadt an diesem Donnerstag, 10. April, mit der Zukunft der Abwasserkanäle der Altstadt, genauer gesagt der Schloss-, Kirch- und Freihofgasse.

Wie berichtet, hat der Stadtrat das Bürgerbegehren der Bürgerinitiative (BI) „Gegen den Kanal- und Straßenbauwahn in SKF“ für zulässig erklärt und gleichzeitig ein Ratsbegehren dagegengestellt. Während die BI eine Inliner-Sanierung bevorzugt, will die Stadt die Kanäle und eventuell die Straßen erneuern. Über beide Fragen dürfen die Bürger am Tag der Europawahl (25. Mai) entscheiden.

Monate bevor der Stadtrat das Bürgerbegehren für zulässig erklärt hatte, waren ein Statiker und ein Bodengutachter beauftragt worden, die Häuser und den Untergrund in den drei Gassen auf eine mögliche Einsturzgefahr hin zu untersuchen.

Mit deren Ergebnis ist es nun möglich, beide Varianten – Inliner-Sanierung und Neubau – besser miteinander vergleichen zu können. Neben dem Statiker und dem Bodengutachter wird auch ein Vertreter des Ingenieurbüros Valentin Maier als Planer anwesend sein und den Räten Rede und Antwort stehen.

Beginn der Sitzung am 10. April ist um 19 Uhr, für den Tagesordnungspunkt „Kanal“ sind gut eineinhalb Stunden veranschlagt worden.