Der Tag der 24 SternsingerInnen, des Sternsinger-Teams und der begleitenden Eltern begann schon ab 9 Uhr mit einer großen Corona-Test-Aktion im Test-Zentrum der Riemenschneider-Apotheke in Volkach. Als um 9.45 Uhr die Rückmeldung kam, dass alle Beteiligten ein negatives Testergebnis haben, war die Erleichterung groß. Die Dreikönigs-Aktion konnte mit einem feierlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Bartholomäus beginnen und die Sternsinger durften sich auch gleich coronakonform einbringen. Im Anschluss wurde der Segen gemeinsam zum Pfarrhaus und zum Kloster St. Maria gebracht. Wie in jedem Jahr schauten die Sternsinger auch bei den Bewohnern des örtlichen Bürgerspitals vorbei. Vom Garten aus brachten sie singend den Segen zu den Bewohnern, die ihnen vom Wintergarten aus freudig zuwinkten. Danach wollten die Könige und Königinnen schon in ihre Gebiete aufbrechen, aber vorher hatten sie noch einen Sonderauftrag: den Segen an das Rathausportal zu schreiben. Bürgermeister Heiko Bäuerlein begrüßte die Sternsinger und freute sich sehr, dass sie seinem Rathaus erstmals persönlich den Segen brachten. Seine Frage, ob die Kinder Schokolade mögen, wurde sehr eindeutig bejaht und der ehemalige Sternsinger Heiko fragte sogleich nach den Taschen der Kinder, in die er ein kleines Danke für ihr Sternsinger-Dasein verteilte. Sichtlich motiviert ging es dann aber endlich los zu den Häusern. Da im Vorfeld lange nicht klar war, in welcher Form die Sternsinger-Aktion in diesem Jahr stattfinden kann, hatte sich das Sternsinger-Team in Absprache mit Pfarrer Hofmann dazu entschlossen, dass die Kinder diesmal nur Häuser besuchen, deren Bewohner dies auch ausdrücklich wünschen, sich demzufolge also vorher anmelden konnten. Mit Abstand, Hygienekonzept und Desinfektionsmittel im Gepäck konnte der Segen bei strahlendem Sonnenschein überbracht werden. Die Sternsinger freuten sich auch sehr über die vielen Menschen auf den Straßen, die sich wiederum über die Begegnung mit den Sternsingern freuten und den Segen auch gerne auf diesem Weg entgegennahmen. Und so kam bis zum Nachmittag eine beachtliche Summe von 1962,60 Euro zusammen. Leider musste die obligatorische Brotzeit im Pfarrheim am Abend mit allen Sternsingern zusammen entfallen, aber dafür gab es für jeden Sternsinger eine kleine Brotzeittüte für den Heimweg. Der Segen in Form eines Aufklebers oder Kreide zum selbst anschreiben liegt noch bis Anfang Februar in der Kirche an der "Sternsinger-Haltestelle" zum Abholen bereit. Gerne kann auch noch für die Aktion gespendet werden, entweder direkt mit den Spendentütchen oder per Überweisung.

Von: Barbara Schmitt (Sternsingerteam, St. Bartholomäus, Volkach)