Der grüne baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller spricht von 6,0 m/s mittlerer Jahreswindgeschwindigkeit an Windrad-Standorten, damit ein wirtschaftlicher Betrieb nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) möglich ist.

In Bayern werden dem gegenüber Vorbehaltsgebiete bereits mit 4,5 – 4,9 m/s und Vorranggebiete mit 5 m/s ausgewiesen. Report Mainz berichtet, Zitat: „Nach einer bundesweiten Untersuchung rentieren sich zwei Drittel der Windparks im Binnenland nicht. Oft wurde an Standorten investiert, an denen es nicht genug Wind gibt. Die Prognosen waren meistens zu optimistisch. Viele Stadtwerke machen mit Windrädern jetzt Verluste. Stromkunden und Steuerzahler müssen am Ende dafür aufkommen.“

Projektanten, Planer, Windradhersteller und weitere Beteiligte braucht das nicht zu interessieren, sie verdienen bis zur Fertigstellung an den Anlagen sicher. Das volle Risiko des Betriebs bleibt an den Mitgliedern einer Bürgerwindrad GmbH und Co KG hängen, deren Verträge meistens derart gestaltet sind.

Norbert Schneider

97337 Dettelbach/Effeldorf