Und wieder Müllablagerungen an der Straße von Gnodstadt in Richtung Ochsenfurt. Diesmal "nur" ein paar Farbeimer und verschmutzte Malerutensilien – das aber beileibe nicht zum ersten Mal, wie Baureferent Alexander Mader in der Sitzung des Bau- und Agrarausschusses der Stadt Marktbreit am Montagabend berichtete.

"Fast wöchentlich", so Mader, finden sich entlang der Straße wilde Müllablagerungen. Der Appell von ihm und Bürgermeister Harald Kopp: Wer etwas sieht, sollte das melden. Denn nur so könne die Stadt gegen die Umweltsünder einschreiten. Zwar fahre die Polizei hier auch verstärkt Kontrolle, doch werden dabei eher Autofahrer erwischt, die eigentlich illegal die Strecke nutzten. Illegal, weil der Weg aus Richtung Ochsenfurt nur von Anliegern befahren werden darf, von Gnodstadt aus ist die Straße frei nutzbar.

Bauausschuss beschäftigte sich mit der Realschule

Eigentlich ist die Erweiterung der Realschule in Marktbreit durch die Aufstockung eines Seitentraktes ein alter Hut, ein entsprechender Bauantrag wurde bereits 2009 genehmigt. Da aber eine Verlängerung des Antrags durch den Realschulverein verpasst wurde, musste sich nun der Bauausschuss erneut damit beschäftigen, erteilte auch wieder die nötigen Befreiungen von der Gestaltungssatzung und genehmigte den Antrag einstimmig.

Dem Abbruch einer alten Scheune und dem Neubau eines Einfamilienwohnhauses in der Hauptstraße in Gnodstadt stimmten die Räte zu. Ein wenig haderten sie dabei mit der Stellungnahme des Städteplaners wegen seiner wenig konkreten Kritik an einer Fassade.

Die Nutzung von Teilen des Hauses der Senioren im Winterseitenweg wird verlängert, bis der Neubau auf dem Ohrenberg (Ende 2023) und die Sanierung des Johanna Kirchner Haues (Mitte 2022) fertig gestellt ist.

Bau einer Carport-Anlage: Prüfung vom Landratsamt

Zwar stimmten die Räte einer Carport-Anlage in der Mainleite zu, da sich der Bau im Überschwemmungsgebiet befindet, ist eine Prüfung durch das Landratsamt nötig.

Für die Verlegungen der Leitungen des Marktstefter Nahwärmenetzes in öffentlichem Grund erteilte der Ausschuss nachträglich die Genehmigung, die sich an den Vertrag der Gasversorgung orientiert. Dafür erhält die Stadt eine Konzessionsabgabe von 0,03 Cent pro Kilowattstunde und Jahr.