Seit einigen Jahren besteht für Bürger zu Beginn der jeweiligen Ratssitzungen in Wiesentheid die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Das war jedoch nur möglich, wenn man diese vorher bereits an das Rathaus geschickt hatte. Regelmäßig machten Bürger davon Gebrauch.

Das schränkte nun der Wiesentheider Gemeinderat in seiner Sitzung ein. „Der Heckenschnitt in der XY-Straße muss nicht unbedingt Thema im Gemeinderat sein“, erläuterte Bürgermeister Klaus Köhler (Bürgerblock) die neue Regelung. Die Ratssitzungen dauerten sowieso meist schon recht lange, zudem biete er wöchentlich eine Sprechstunde für die Einwohner an.

Künftig werden die eingegangenen Punkte beim Treffen der Fraktionsvorsitzenden im Vorfeld der Beratung behandelt. Dringende Punkte könne man auch in die Sitzung aufnehmen, hieß es. Das Ratsgremium sah es bei drei Gegenstimmen mehrheitlich genauso. Man wolle den Bürgern nicht das Recht nehmen, Fragen zu stellen. Jedoch wolle das Gremium effizienter arbeiten, merkte Andreas Laudenbach (CSU/Pro Wiesentheid) an.