Demnächst stehen in Wiesenbronn Verkehrsbehinderungen ins Haus. Denn wie Bürgermeister Volkhard Warmdt in der Ratssitzung informierte, wird in der ersten November-Woche die Hauptstraße für mindestens zwei Tage voll gesperrt, weil notwendige Reparaturen am Wasserleitungsnetz durchgeführt werden müssen. Die Woche war bewusst gewählt worden, da so in den Herbstferien keine Schulbusse behindert werden, die Umleitung erfolgt über Kleinlangheim.

Weitere Themen im Gemeinderat

- Der Gemeinderat machte mehrheitlich den Weg dafür frei, künftig in Einzelfällen Kunststofffenster im Geltungsbereich der Gestaltungssatzung Kunststofffenster zuzulassen. Dem Dorfplaner seien jeweils Muster vorzulegen und von ihm zu genehmigen. Kunststofffenster sind im kommunalen Förderprogramm nicht förderfähig.

- Das evangelisch-lutherische Pfarramt hat vor, Schäden in der zu Kirche "Zum heiligen Kreuz" beheben. Dazu erteilte der Gemeinderat seine Erlaubnis nach dem Denkmalschutzgesetz. "So schön wie die Kirche von außen aussieht, ist sie innen nicht", kommentierte Bürgermeister Volkhard Warmdt die Situation. Es gebe Handlungsbedarf im Kirchturm zur Beseitigung von Schäden durch Holzwürmer und Feuchtigkeit, auch sind Arbeiten an der Statik des Kirchturms und im Innenraum der Kirche durchzuführen.

- Der Schützenverein möchte an seinem Domizil in der Sporthalle einen Notausgang am Ende des Schießstandes errichten. Der Notausgang sei für den Schießbetrieb vorgeschrieben und müsse zeitnah umgesetzt werden, was die Ratsrunde bewilligte.

- Reinhard Fröhlich würde auch noch eine Verrohrung des Grabens westlich der Schießbahn in der Sporthalle sehen, dann würden durch die Befestigung weitere Parkplätze entstehen und der Pflegeaufwand reduziert. Die Ratsrunde beschloss, Angebote einzuholen und danach zu entscheiden.

- Reinhard Fröhlich startete die Initiative für den Bau einer Gemeindescheune und das Aufgeben der alten Scheune an der Hauptstraße. Die Ratsrunde befürwortete grundsätzlich die Idee und will jetzt die Standortsuche angehen.

- Katrin Stenger hatte angeregt, die Tourismusflyer verstärkt auch über andere Kanäle zu verteilen. Die Ratsrunde begrüßte die Initiative, die Flyer auch über den Paketweg wie bei den Weingütern zu versenden, um noch mehr Leute zu erreichen und Werbung für Wiesenbronn zu machen.