Trotz der enormen Hitze am Spätnachmittag interessierten sich dieser Tage gut 30 Bürgerinnen und Bürger in Dettelbach für die künftige Gestaltung des Mainufers. Bürgermeister Matthias Bielek hatte zu dem Termin vor Ort geladen. Dabei wurde das bisher Geplante bei einem Spaziergang mit dem Kitzinger Landschaftsarchitekt Thomas Wirth erläutert.

Das Einbeziehen der Bürgerinnen und Bürger ist eine der Vorgaben der Städtebauförderung, unter der das Ganze firmiert und die Zuwendungen bietet. Außerdem wies Bürgermeister Bielek ausdrücklich darauf hin, dass die künftigen Nutzer des zur Naherholung gedachten Bereichs Ideen mit einbringen sollen. Planer Wirth stellte vor Ort das vor, was kürzlich bereits als Präsentation im Stadtrat auf der Leinwand gezeigt wurde. Dazu beantwortete er manche Frage der Gekommenen.

Ziel des Projekts ist für die Stadt Dettelbach, den rund 2,5 Kilometer langen Uferstreifen, der von der Kläranlage bis hin zu den Baggerseen reicht, in den nächsten Jahren sukzessive zu entwickeln und umzugestalten. Der Beginn ist am Skulpturenpark, daneben sollen Bereiche wie der Stellplatz für Wohnmobile, die Mündung der Dettel, und manches mehr, mit einbezogen werden.

Die Bürger begrüßten das Vorhaben grundsätzlich, das ließ sich heraus hören. Ab und an gab es unterschiedliche Meinungen, etwa bei der geplanten Unterführung unter der ehemaligen Bundesstraße. Die Bushaltestelle dort zu verlegen, fanden nicht alle gut. Es entwickelte sich "eine konstruktive und gute Diskussion", fand Bürgermeister Bielek.

Im weiteren Verlauf stellte Planer Wirth heraus, dass noch längst nicht alles feststehe, vieles könne und solle noch entstehen. Später wurde beim gemütlichen Beisammensein am Wasserwachtshaus weiter eifrig über die Pläne gesprochen.

Zu dem Ganzen meinte die Leiterin des Bauamtes der Stadt, Katja Heilmann-Rath, dass sich die angedachte Umgestaltung sukzessive entwickeln solle. Das Vorhaben sei längerfristig angelegt, beim Zeitrahmen spreche man von rund zehn Jahren. Erste Schritte könnten jedoch bereits in den nächsten Monaten starten.