Mehrheitlich stimmte der Biebelrieder Gemeinderat der Aufstellung des Bebauungsplans "Sondergebiet Photovoltaikanlage Kaltensondheim-A7" zu. Ebenso soll die 14. Änderung des Flächennutzungsplans in die Wege geleitet werden. Das Vorhaben umfasst allein rund 32,6 Hektar auf Kaltensondheimer Gemarkung. Betroffen ist auch die Gemarkung Erlach. Hier muss aber die Stadt Ochsenfurt gesondert über die Aufstellung eines Bebauungsplans entscheiden. Für das Vorhaben muss zudem ein städtebaulicher Vertrag geschlossen werden.

Keine Einwände hatte der Biebelrieder Gemeinderat bei der zweiten Änderung des Bebauungsplans "Gewerbegebiet Schutzhafen" durch die Stadt Kitzingen und bei der vierten Änderung des Bebauungsplans "Würzburger Straße" durch die Nachbargemeinde Rottendorf. Beide Male sind Belange Biebelrieds nicht berührt.

Einverständnis gab es auch zum Bauantrag einer landwirtschaftlichen Mehrzweckhalle auf der Gemarkung Westheim. Bei einer Gegenstimme stimmte der Rat auch einem Antrag auf Erhöhung der Grundwasserentnahmemenge von bisher 550 auf nunmehr 1550 Kubikmeter auf der Gemarkung Biebelried zu. Das Wasser dient laut Vorlage dem Befeuchten eines Reithallenbodens und dem Tränken der Pferde. Auch das Wasserwirtschaftsamt hat laut Bürgermeister Roland Hoh zugestimmt.

Seit 18 Jahren ehrenamtlich für die Gemeinde engagiert

Die Kommunale Dankurkunde für langjährige Tätigkeit als kommunale Mandatsträger sowie für Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung und ein Weinpräsent des Landkreises gab es zu Beginn der Biebelrieder Gemeinderatssitzung im Kaltensondheimer Feuerwehrhaus. Die Ehrung nahm aufgrund der aktuellen Pandemie-Lage Bürgermeister Roland Hoh vor.

Es sei ein Dankeschön für die, die sich 18 Jahre lang eingebracht haben beziehungsweise noch weiter einbringen werden, sagte der Bürgermeister. Er ehrte im Auftrag von Landrätin Tamara Bischof den ehemaligen Gemeinderat Matthias Manger und die beiden noch aktiven Ratsmitglieder Gunnar Krauß und Manfred Kleinschrodt.