Im Weingut Clemens Fröhlich in Escherndorf überreichte Landrätin Tamara Bischof den Weinehrenpreis des Landkreises Kitzingen. Die Auszeichnung wird laut Pressemitteilung des Landratsamts in Form eines Kunstwerks verliehen, das sich die Familie in der Goldschmiede Münsterschwarzach hat anfertigen lassen.

Prämiert wurde ein Wein aus der jungen Linie „Philips Passion“, eine Silvaner Spätlese trocken. Seit 2015 gibt es die Linie, mit der Philip Fröhlich seine eigenen Akzente setzt. Drei Generationen arbeiten im Weingut. Neben dem 93 Jahre alten Opa Helmut, der täglich noch Stunden in den Weinbergen – auch in den Steillagen – verbringt, stehen mit Philip, der als Winzer voll im Betrieb mitarbeitet, und Felix, der sich um Büro und Online-Shop kümmert, die nächste Generation bereit. Clemens und Ingrid Fröhlich sind sichtlich stolz auf ihren Familienbetrieb. „Das habe ich mir immer so erträumt“, berichtet Clemens Fröhlich beim Besuch der Landrätin anlässlich der Preisübergabe. Der Generationenwechsel habe wunderbar geklappt, „es ist einfach ein schönes Gefühl, dass es weitergeht“, wird Fröhlich in der Mitteilung zitiert.

Das Familiäre liege den Fröhlichs auch im Kontakt mit den Kunden besonders am Herzen. So fährt die Familie die Weine auch noch deutschlandweit direkt zu den Kunden. „Ganz viele schätzen den Service, wenn wir als Winzer die Weine direkt in den Keller tragen“, berichtet Fröhlich. Bei dieser Gelegenheit sammelt die Familie auch noch das Leergut wieder ein, das sie säubern lässt und wieder befüllt, denn auch das Thema Nachhaltigkeit stehe seit jeher ganz oben auf der Agenda der Familie.

Auch die Fränkische Weinkönigin Carolin Meyer und der Weinbaupräsident Artur Steinmann gratulierten bei der Preisverleihung, endet die Mitteilung.