Die Zusammenarbeit weiter auszubauen, war das Ziel einer Übung von sechs Feuerwehren und der Sanitätsbereitschaft Prichsenstadt bei einer gemeinsamen Übung. Ein Aussiedlerhof in Järkendorf diente als Übungsobjekt. Das Szenario: Rauchentwicklung im Nebengebäude und zwei vermisste Personen.

Das Anwesen befindet sich etwa 200 Meter abseits der örtlichen Wasserversorgung, was den Einsatz der Feuerwehren aus Bimbach, Brünnau, Laub, Neuses und Stadelschwarzach erforderlich machte, teilt Martin Ebert, Vorsitzender der Järkendorfer Wehr und Kreisbrandmeister, mit. Die Ortswehr in Verbindung mit der Wehr aus Stadelschwarzach kümmerte sich sofort um die Brandbekämpfung und Menschenrettung. Die Aufgabe der weiteren Wehren bestand darin, den Aufbau einer Wasserversorgung per Schlauchleitung vom 700 Meter entfernt gelegenen Weiher zu leisten.

Zufrieden mit dem Übungsablauf zeigten sich die Kommandanten Michael Hofmann und Matthias Biegner. Sie hatten die Übung mit dem Ziel vorbereitet, die Wasserversorgung und -beschaffung zu testen. Übungen dieser Art seien erforderlich, da die Wehren nur gemeinsam die gesteckten Ziele, nämlich kompetente Hilfe leisten zu können, erfüllen könnten, sagte Martin Ebert nach der Übung.

Auch um die Nachwuchswerbung und -ausbildung kümmern sich die Järkendorfer kontinuierlich. So wurde im Laufe des Jahres die Leistungsprüfung im Wasseraufbau überwiegend von Nachwuchskräften abgelegt und mit der Feuerwehr Stadelschwarzach eine Ferienpassaktion angeboten.