Die Arbeiten zum ersten Bauabschnitt der Erneuerung der Wasserleitung werden in Kürze beginnen. In seiner Sitzung vergab der Geiselwinder Gemeinderat die

Für beide Aufträge fallen Kosten von insgesamt 2,26 Millionen Euro an. Sie liegen damit um 246 000 Euro unter der Berechnung des Ingenieurbüros, was Bürgermeister Ernst Nickel und die Räte wohlwollend zur Kenntnis nahmen.

Los gehen soll es in Rehweiler bereits in den Tagen nach Ostern, voraussichtlich am 18. April. Innerhalb eines Jahres sollen die Arbeiten für Los eins, das die Ortsnetze von Rehweile und Langenberg vorsieht, abgeschlossen sein. In Teilbereichen, in denen die bestehende Leitung nicht ausgetauscht werden muss, werden, wenn nötig, nur die Schieber erneuert. Die Hausanschlüsse werden bis zur Grundstücksgrenze hergestellt, Auswechslungen auf Privatgrund müssen die Anlieger selbst bezahlen. Hier erhielt die Baufirma Guggenberger aus Mintraching für eine Summe von 1, 911 Millionen Euro den Zuschlag.

Beim zweiten Teil, ist der Baubeginn für den 24. Juli anberaumt. Die Arbeiten für den Schacht, samt Leitungen, wurden für 349 651 Euro an die Firma HTS Frankenbau aus Sulzdorf vergeben. In dem Zuge wird eine Anlage zur Erhöhung des Leitungsdrucks für die Versorgung des Ortsteils Sixtenberg errichtet. Hier muss das Wasserwirtschaftsamt noch eine baufachliche Zustimmung für den Auftrag erteilen, was laut Bürgermeister Nickel eine Formsache ist.

Insgesamt muss die Gemeinde Geiselwind rund 8,9 Millionen Euro in ihre Wasserversorgung investieren. Dazu erhält die Kommune eine Förderung von 1,8 Millionen Euro vom Freistaat Bayern, der Rest muss aus eigener Tasche, also größtenteils über Ergänzungsbeiträge der Bürger, bezahlt werden. Das hatte in den vergangenen Monaten Unmut bei der Bevölkerung auselöst. Sukzessive werden die weiteren Leitungen erneuert. Bis Ende 2019 muss die Sanierung abgeschlossen sein.