Im südwestlichsten Teil des Steigerwaldes führte die 14 Kilometer lange Rundwanderung mit 21 Teilnehmer der Naturfreunde Kitzingen. Vom Schloss Frankenberg aus wanderte man den Burgenwanderweg, vorbei an Weinbergen, durch Buchen- und Eichenwald, einen kurzen steilen Aufstieg hinauf zur 498m hoch mitten in Wald wildromantisch gelegene Ruine Hohenlandsberg. Um in das Innere der Burganlage zu kommen mussten wir durch einen halbverschütteten Eingang des ehemaligen Torbaus gehen. Erhalten sind heute noch der tiefe, breite Trockengraben mit Außenwall, der Mauerwall um den Burghof und einige Gewölbe und der Burgkeller, der nun Fledermäusen als Winterquartiere dient. Weiterhin war auf der gegenüber Seite des Burgeinganges noch Reste eines viereckigen Außenturmes zu sehen. Heute stehen die Reste der Burganlage unter Denkmalschutz. Nun ging es weiter mitten durch die Weinberge zur Taubenloch-Hütte, wo wir eine Rast einlegten. Hier hatten wir auch eine herrliche Aussicht von den Weinbergen herab auf Reusch und Weigenheim. Um zu unseren Ausgangspunkt zu gelangen mussten wir am Landschaftssee Frankenberg vorbei immer mit grandiose Ausblicken auf das Schloss Frankenberg. Ein sommerlicher und ereignisvoller Wandertag nahm somit sein Ende.

Von: Theresia Wolf (Schriftführerin, Naturfreunde Kitzingen)