Gute Nachricht für die Bürger in Feuerbach: Der Wiesentheider Gemeindeteil erhält beim Ausbau der Autobahn Würzburg-Nürnberg neben einem fünf Meter hohen Wall zusätzlich eine drei Meter hohe Wand als Lärmschutz.

Das wird aus den Plänen der Autobahn-Direktion ersichtlich. Genauer wird Wiesentheids Bürgermeister Werner Knaier bei der Bürgerversammlung an diesem Mittwoch, 4. März (19.30 Uhr) Stellung nehmen. Interessante Neuigkeiten teilt Knaier auch zur Art des Ausbaus der A 3 mit. Beim Besuch des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann in Wiesentheid ließ dieser durchblicken, dass der Staat versuchen will, die Fernstraße in einer Mischung aus privater und öffentlicher Partnerschaft auszubauen. So ging es etwa zwischen München und Ulm vonstatten. Hier finanziert eine private Betreibergesellschaft ein Autobahn-Teilstück mit und unterhält es für einen gewissen Zeitraum. Im Gegenzug erhalten die Betreibergesellschaften während der Laufzeit die Lkw-Mauteinnahmen, die auf dem jeweiligen Teilstück erlöst werden.

Aktuell sind sechs Ordner mit Plänen zum Ausbau der Autobahn im Wiesentheider Rathaus eingetroffen. Nach einem ersten Blick in die Unterlagen sei er zufrieden, sagte Knaier. Auch mit dem, was Feuerbach betreffe, wo Wohnhäuser nah an der Autobahn stehen. „Es ist der Lärmschutz, den wir und die Bürger in dieser Form wollten.“ Etwa auf Höhe der letzten Häuser in Richtung Rüdenhausen beginnt der Wall, samt der Wand. Die Schutzeinrichtung führt bis weit nach dem Ort, etwa bis zur Hälfte zwischen Atzhausen und Feuerbach. Beim Kleinlangheimer Gemeindeteil Atzhausen ist eine Lärmwand mit drei Metern vorgesehen, der Wall ist mit vier Metern jedoch etwas niedriger als in Feuerbach. Die geänderten Pläne zeigen den Abschnitt von der Brücke bei Mainstockheim bis zum Autobahn-Parkplatz an der Ausfahrt Wiesentheid. Die Unterlagen mussten erneuert werden, weil sich bei Mainsondheim eine Änderung im Straßenverlauf ergab. Von Mitte März bis Mitte April erfolgt die gesetzlich vorgeschriebene öffentliche Auslegung.

Nicht genannt wurde ein Zeitpunkt, wann es mit dem Ausbau auf dem Stück zwischen Kitzingen und Wiesentheid losgehen soll.