Vor einer aktuellen Betrugsmasche warnt die VR-Bank Kitzingen. Dabei werden Bankkunden dieser Tage vermehrt von Kriminellen angerufen und am Telefon zur Herausgabe sensibler Daten gedrängt . Wie die VR-Bank Kitzingen berichtet, missbrauchen Betrüger dafür die offizielle Telefonnummer der Bank für ihre Zwecke.

Die Kunden werden vermeintlich von ihrer Bank kontaktiert und sehen im Display auch die Rufnummer der Bank eingeblendet. Die Anrufer geben sich als Mitarbeiter der VR-Bank Kitzingen aus – häufig unter dem Namen real existierender Personen.

Die VR-Bank hat einige Tipps für Betroffene parat

"Unter fadenscheinigen Gründen", so heißt es in der Mitteilung, werden die Angerufenen gedrängt, Überweisungen zu tätigen oder persönliche Daten wie PIN, TAN oder Freischaltcodes herauszugeben. Mit den so in Erfahrung gebrachten Daten nehmen die Kriminellen Überweisungen zu Lasten ihrer Opfer vor.

Auf Nachfrage erklärt ein Sprecher des Polizeipräsidiums Unterfranken, dass das Phänomen "nicht unbekannt" sei, aber im letzten halben Jahr nicht mehr aufgetreten sei. Auch aktuell lägen dem Präsidium keine Hinweise oder Anzeigen aus dieser Richtung vor.

Die VR Bank warnt: "Gehen Sie nicht auf solche Forderungen ein. Legen Sie am besten direkt auf. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden Sie niemals nach einer PIN oder TAN fragen. Geben Sie keinesfalls Daten oder Freischaltcodes weiter und versenden Sie diese auch nicht mittels Ihres Online-Postfachs. Prüfen Sie bei einer TAN-Freigabe außerdem immer die IBAN und den Betrag. Sollte Ihnen etwas komisch vorkommen, brechen Sie die Transaktion ab und kontaktieren Sie uns direkt."

Auch die Polizei rät, in solchen Fällen sofort aufzulegen oder im Zweifel zunächst selbst bei der Bank nachzufragen. Keine Bank frage Kundendaten am Telefon ab, erklärt der Polizeisprecher.

Weitere Informationen rund um Betrugsversuche, Phishing und Trojaner stellt die VR-Bank unter www.vrkt.de/phishing auf ihrer Webseite bereit.