Die Vorarbeiten für die umfangreiche Sanierung und die Erweiterung des Obernbreiter Kindergartens gehen weiter. Wie Bürgermeisterin Susanne Knof in der Ratssitzung am Mittwochabend berichtete, wurde noch im Dezember von den Gemeinderäten der Auftrag für die Raummodule an die Firma Mobilbau vergeben.

In diesen Raummodulen, wie heute Container genannt werden, soll der Betrieb während der Bauphase im eigentlichen Kindergarten auf der anderen Bachseite fortgeführt werden. Die Kinder im Container auf der Pröschelswiese, so wurde aufgrund einer Nachfrage aus den Reihen der Zuschauer klar, können als Außenspielbereich ein an die Pröschelswiese angrenzendes und von der Gemeinde erworbenes Gartengrundstück nutzen. Die auf dem Gelände stehenden Garagen sind davon, sehr zur Zufriedenheit eines Sitzungsbesuchers, nicht betroffen und bleiben weiter vermietet.

Abbruch beginnt im Mai

Der Aufbau der Raummodule soll in der ersten und zweiten Aprilwoche erfolgen, anschließend wird der Kindergarten dorthin umziehen. Anfang Mai kann dann mit den Abbrucharbeiten im alten Haus begonnen werden. Zwischenzeitlich hat auch der gemeindliche Bauhof mit ersten Vorbereitungsarbeiten für die Baumaßnahme begonnen und fällt Bäume auf dem Gelände. Eine Arbeit, die bis Mitte Februar abgeschlossen sein muss. Vergeben wurde auch das Gutachten zu Überschwemmungen im Kindergartenbereich vom Hang aus.

Die Sanierungsarbeiten im Umfeld des Kriegerdenkmals sind längst abgeschlossen, nun sind auch die Zuschüsse aus dem Regionalbudget der Ilek eingegangen, die sich auf gut 1800 Euro belaufen. Bürgermeisterin Susanne Knof erinnerte daran, dass das Regionalbudget auch in diesem Jahr wieder aufgelegt wurde. Vor allem Vereine können hier für kleinere Projekte bis Mitte Februar Zuschüsse beantragen, die Eigenbeteiligung liegt bei 20 Prozent.

Was tun gegen Hochwasser?

Immer wieder stellt sich im Obernbreit, vor allem nach Starkregenereignissen, wie etwa Anfang Juli vergangenen Jahres, die gleiche Frage: Was kann gegen Hochwasser noch alles getan werden? Mit dem Programm Bodenständig will das Amt für ländliche Entwicklung hier Beratung anbieten, vor wenigen Tages, so die Bürgermeisterin, gab es einen ersten Termin dazu in Obernbreit. Bei einer Ortsbegehung wurden erste Ideen gesammelt, demnächst soll es eine Informationsveranstaltung für die Bevölkerung zum Thema geben.

Auch der Gemeinderat Obernbreit nahm in einer Gedenkminute Abschied von Gertrud Reiß, die vor wenigen Tagen verstorben ist (wir berichteten). Bürgermeisterin Susanne Knof bezeichnete Reiß dabei als "echt, lebensfroh und ohne Berührungsängste", als "vielfältig in der Gemeinde engagiert" habe sie "seit 2000 die Hucklkätz verkörpert".