Noch bis 27. September, täglich von 10 bis 17 Uhr, zeigt der Förderverein ehemalige Synagoge Kitzingen in der Alten Synagoge die Ausstellung  "Der Spurenfinder. Michael Schneeberger und das jüdische Erbe in Bayern".

An diesem Sonntag, 20. September, um 17 Uhr stellen Spurensucher und -finder wie der 2017 verstorbene Familienforscher aus dem Umkreis des Fördervereins ihre Projekte vor, wie der Verein in einem Presseschreiben mitteilt. Die Laienforscher verfolgten seit Jahren selbst gesteckte Forschungsziele auf dem Gebiet der fränkisch-jüdischen Geschichte. 

Bundesvedienstkreuz für ihr Engagement

Mit dabei ist unter anderem Ilse Vogel, die für ihr Engagement sowohl das Bundesverdienstkreuz als auch den von jüdischer Seite verliehenen Obermayr German Jewish History Award erhielt, der auch an Elisabeth Böhrer vergeben wurde.

Claudia Gonschorek brachte in Eigeninitiative das Stolperstein-Projekt nach Kitzingen – als eine der ersten Ortschaften in Bayern. Wolf-Dieter Gutsch engagiert sich für deren Verlegung im Raum Prichsenstadt, Werner Kappelmann betreibt, ausgehend vom Jüdischen Friedhof Rödelsee, Familienforschung und Hans Schlumberger bearbeitete für den Synagogen-Gedenkband "Mehr als Steine" der evangelischen Kirche in Bayern die jüdische Ortsgeschichte im Raum Kitzingen, etwa von Dettelbach oder Marktbreit.

Der Eintritt in Ausstellung und Begleitveranstaltung ist kostenlos.